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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Lia ist beste Vorleserin im Kreis

26.02.2018

Wiefelstede Beim Vorlesen konzentriert sich Lia ganz auf ihr Buch. „Ich versuche, mich in die Geschichte hineinzuversetzen und nehme dann nicht wahr, was um mich herum passiert“, verrät die Schülerin der KGS Rastede ihr Rezept. Damit hat sie an diesem Samstag beim Kreisentscheid des Lesewettbewerbs des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, der in der Gemeindebücherei Wiefelstede stattfindet wird, Erfolg. Lia Schwarzwälder belegt den ersten Platz und wird das Ammerland auf Bezirksebene vertreten.

Die 11-Jährige gehört zu den acht Schülerinnen und Schülern aus den Gemeinden des Ammerlandes, die sich in Vorentscheiden in den teilnehmenden Schulen für diesen Wettbewerb qualifiziert haben. Sowohl Sabine Steinert-Block, Leiterin der ausrichtenden Gemeindebücherei, als auch die stellvertretende Wiefelsteder Bürgermeisterin Katharina Dierks machen zu Beginn deutlich, dass alles anwesenden Kinder bereits Sieger sind. Nicht nur, weil sie hier ihre Schulen vertreten, sondern weil sie Bücher lesen und erleben.

Neben Lia Schwarzwälder von der KGS Rastede stellen sich an diesem Nachmittag noch Isabel Frisler (Oberschule Wiefelstede), Fynn Knabe (Oberschule Bad Zwischenahn), Lennart Johann Adams (Oberschule Augustfehn), Justus Högemann (Gymnasium Westerstede), Rasmus-Ruben Meyer (Oberschule Wiefelstede), Lea-Josefine Goltermann (Robert-Dannemann-Schule Westerstede) und Samuel Harms (Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht) der Jury.

Bisher fanden die Kreisentscheide in Bad Zwischenahn statt, im vergangenen Jahr war Westerstede Austragungsort. Nun ist erstmals Wiefelstede an der Reihe. Zusammen mit ihrer Stellvertreterin Sibylle Humburg heißt Sabine Steinert-Block nicht nur die acht Kandidaten, sondern auch viele Eltern und Geschwister der jungen Teilnehmer willkommen. Alle hören bei den Vorträgen konzentriert zu und beklatschen fair die Leistungen aller Kinder.

Diese sitzen zweimal vor dem Publikum. In der ersten Runde darf jeder eine Passage aus einem Lieblingsbuch vorlesen, wobei sich die Kandidaten im Vorfeld darauf vorbereiten konnten. „Ich habe zu Hause ein paar Mal den Text geübt, auch wie ich betone und frei spreche“, gibt Lia zu. Hier gilt es, die Nervosität vor den Zuhörern zu meistern. Schwieriger ist es in der zweiten Runde, wo alle einen vorgegebenen Text vortragen müssen. Hier ist auch die Vergleichbarkeit für die Jury eher gegeben, weil alle dasselbe vorlesen. Sabine Steinert-Block hat hierfür zwei Seiten aus dem Buch „Das Mondmädchen“ von Mermousch Zaeri-Esfahami ausgesucht.

Die fünf Jury-Mitglieder haben es nach der gut zweistündigen Veranstaltung nicht einfach, einen Sieger zu ermitteln. Dafür ist die Qualität im Lesen doch recht hoch. Dennoch fällt die Entscheidung zugunsten von Lia einstimmig. Sie selbst hat mit dem Sieg nicht gerechnet, ist natürlich umso mehr erfreut. „Den Fremdtext konnte ich ganz gut lesen und hatte keine Schwierigkeiten damit. Es hat einfach Spaß gemacht.“ Am Bezirksentscheid möchte sie gern teilnehmen, wenn der Zeitpunkt stimmt“. Wann dieser durchgeführt wird, steht allerdings noch nicht fest.

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