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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Großer Dorfputz statt Mathe

26.06.2019

Wiefelstede Schulleiterin Jutta Klages war begeistert: „Das war eine tolle Aktion, vor allem, weil es eine Idee der Schüler war.“ Und die zogen mit Müllsäcken, Handschuhen und Greifzangen ausgerüstet los, um den Unrat in Teilen der Gemeinde und am Schulzentrum zu beseitigen. Zwei Klassen waren im Ort unterwegs, zwei weitere kümmerten sich um das Schulgelände, auch das der Grundschule sowie um Sportplatz und Skaterbahn. Bürgermeister Jörg Pieper unterstützte die Aktion. Er spendierte jede Menge Arbeitshandschuhe für die große Putzkolonne.

„Am meisten finden wir Plastikmüll“, berichtete Finja Frerichs. Das meiste läge in den Büschen, berichtete die Schülerin. Oft seien es Plastikverpackungen von Müsliriegeln, die Finja und Leonie Krüger mit ihren Zangen aus dem Grün fischten. Aber auch jede Menge Zigarettenkippen und -schachteln landeten in den Müllsäcken.

Das bestätigten auch Florin Hagemann und Mika Burlys. Sie waren längs der Hauptstraße und in den angrenzenden Wohngebieten unterwegs. „Zigarettenstummel und Verpackungen finden wir jede Menge“, berichteten die beiden Jungen. Auch die Abdeckung einer Autofelge, Urlaubskataloge und Verpackungen haben sie aufgehoben.

Eine Schubkarre musste her, als sich eine Gruppe Schüler das Areal an den Glascontainern unweit des Schulzentrums vornahm. „Da lag so viel Müll rum, das glaubt man gar nicht“, wusste Klages zu berichten. Man glaube, hier sei alles top sauber, aber wenn man genau hinschaue, entdecke man Abfall, so die Schulleiterin. „Allein auf dem Parkplatz gegenüber der Schule sind die Jugendlichen mit sieben vollen Säcken wiedergekommen“, sagt die Pädagogin. Und selbst auf dem Sportplatz seien die Oberschüler fündig geworden.

Finja Frerichs schlug Dienstagmorgen vor, so eine Aktion mehrmals im Jahr zu starten. „Wir könnten ja die Müllpatenschaft übernehmen“, sagte sie. Vielleicht machten andere Schulen im Ammerland ja auch mit, hofft die Schülerin.

Entstanden war die Putzaktion der Schule, weil sich im Politikunterricht Schüler darüber ärgerten, dass bei den Fridays-for-Future-Demos so viel Müll anfalle, obwohl ihre Altersgenossen doch für eine saubere Umwelt demonstrierten ( NWZ berichtete).

Jens Schopp Redakteur / Regionalredaktion
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