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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Entwicklung: Zur Hilfe gehört auch ein Besuch

15.01.2016

Bad Zwischenahn Seit annähernd 25 Jahren engagieren sich Schüler und Lehrer des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht (GZE) für eines der ärmsten Länder der Welt: Am Rande der Sahel-Zone liegt das westafrikanische Burkina Faso (ehemals Obervolta). Anfang der 1990er Jahre hatten Schüler den Wunsch geäußert, eine konkrete Hilfe für Menschen in Entwicklungsländern zu leisten. Es entstand die Idee des „Tamiga-Projekts“. Primäres Ziel war und ist es, den Kindern in Tamiga den Schulbesuch zu ermöglichen.

Seit 1995 fahren regelmäßig Schüler mit ihren Lehrern ist das rund 1000 Einwohner umfassende Dorf Tamiga und überzeugen sich von der Hilfe, die bereits viel bewirkt hat: Neben anderen Hilfsprojekten entstand ein Bau für eine Schulklasse, die Patenschaft für einen Brunnen wurde übernommen und als Gegenleistung für eine Photovoltaikanlage in einem Krankenhaus erreichten sie, dass für die dortigen Schüler Schuluntersuchungen durchgeführt werden.

Derzeit bereitet eine weitere Gruppe eine Fahrt nach Burkina Faso vor: Vom 22. bis zum 31. Januar starten Franz Wester vom Förderverein (damaliger Politiklehrer und Mitbegründer des Projekts), Lehrerin Beate Kasulke, Lehrer Jan Scherwitzki und der Schülerin Fiona Feldhus – aufgrund des kurzen Schuljahres ist die Gruppe diesmal etwas kleiner – zu einer weiteren Fahrt. In Bremen hebt der erste Flieger nach Paris ab, von dort starten sie weiter nach Ouagadougou. Die Flugdauer des Hinfluges beträgt rund acht Stunden.

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Neben einigen Besichtigungen der unterstützten Projekte ist für den 25. Januar die Fahrt in den Ort Tamiga mit einem Treffen beim Dorfältesten sowie Schülern und Lehrer der „eingerichteten Schule“ geplant. Durch einen im letzten Jahr veranstalteten Sponsorenlaufes konnte das Schulgeld für die Kinder, 30 Euro pro Jahr für jedes Kind, zusammengetragen werden, das nun auch übergeben wird.

Als Vorbereitung wird in einer Tamiga-AG das Thema Entwicklungshilfe nach politischen Gesichtspunkten in dem afrikanischen Land sowie nach örtlichen Gegebenheiten erörtert. Auch werden einfache Sätze der Stammessprache eingeübt und dortige Umgangsformen einstudiert. Alle Teilnehmer wurden gegen Gelbfieber, Hepatitis und Typhus geimpft.

Fiona Feldhus (Klasse 11) aus Jeddeloh I nimmt erstmals an der Projektfahrt teil. Sie hat sich zwar bereits intensiv mit den Gegebenheiten in dem Land auseinandergesetzt. Und obwohl wegen der weltpolitischen Lage bei der 17-Jährigen ein „leicht mulmiges Gefühl“ entstanden ist, freut sie sich auf die Reise in das bisher nur aus der Theorie bekannte Land.

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