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Moderator aus Bad Zwischenahn Weihnachten mit Festessen und „Bingo!“-Studio – Michael Thürnau ist „das Gegenteil vom Grinch“

Weihnachtsfan Michael Thürnau mit seinem Hund Fiete: Der wird bei den Feierlichkeiten natürlich nicht fehlen.

Weihnachtsfan Michael Thürnau mit seinem Hund Fiete: Der wird bei den Feierlichkeiten natürlich nicht fehlen.

Torsten von Reeken

Bad Zwischenahn - Für Bingobär Michael Thürnau ist es eigentlich Routine, an Sonntagen arbeiten zu müssen. Dann steht der beliebte Moderator im NDR-Fernsehen ab 17 Uhr in der Livesendung „Bingo!“ vor den TV-Kameras. Diesen Sonntag ist es aber eine spezielle Situation: Es ist Heiligabend. Der selbst ernannte Weihnachtsfan Thürnau hat Glück – er kann sich die Fahrt aus Bad Zwischenahn nach Hannover sparen und einen gemütlichen Tag verbringen. „Bingo!“ läuft nämlich erst am 1. Weihnachtsfeiertag.

Festliche Kreuzfahrt

Heiligabend ist bei Michael Thürnau und seiner Lebensgefährtin Carina Niemeyer auch schon bestens durchgeplant. Der Bingobär, wie er gern genannt wird, freut sich auf die Zeit. „Ich bin das Gegenteil vom Grinch“, sagt er im Gespräch. Die richtige Einstimmung hat er sich kürzlich schon auf einer Flusskreuzfahrt über den Rhein geholt. Da ging es zu den Weihnachtsmärkten unter anderem in Düsseldorf und Köln. „Das war sehr interessant und sehr vorweihnachtlich schön“, so Michael Thürnau.

Vorbereitet wird der Weihnachtsabend schon am 23. Dezember. „Dann werden wir das Essen vorbereiten“, sagt Thürnau. Im Hause Thürnau/Niemeyer wird übrigens Raclette gegessen. Weil es schon einen Tag vor dem Fest vorbereitet wird, ist der 24. Dezember dann relativ stressfrei. Am Abend vor Heiligabend läuft dann der Fernseher. „Traditionell schauen wir die Griswolds“, berichtet er. Die Griswolds sind die Familie aus dem bekannten Weihnachtsfilm „Schöne Bescherung“.

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Am 24. Dezember läuft in der Bad Zwischenahner Wohnung Weihnachtsmusik und Kerzen werden angezündet – der Christbaum steht schon länger. Am Abend kommen Freunde zu Besuch.

„Bingo!“-Sendung

Am 1. Weihnachtsfeiertag bekommt der Bingobär dann unter anderem Besuch von seinem Sohn, der für ein paar Tage im Ammerland bleibt. Erstmal muss Thürnau aber noch nach Hannover. Denn am 1. Weihnachtsfeiertag wird die „Bingo!“-Sendung dann nachgeholt.

Über eine Million Euro sind im Jackpot, Lose wurden schon zahlreich verkauft. „Das merkt man schon deutlich“, sagt Thürnau. Ein Los wird wohl in vielen Haushalten auch unter dem Tannenbaum liegen.

Freie Zeit

Die Arbeit am 1. Feiertag macht Thürnau übrigens nichts aus. Jahrelang musste er sogar an Heiligabend arbeiten: „Ich habe 30 Jahre lang die Heiligabendshow im Radio moderiert“, berichtet er. Sobald „Bingo!“ geschafft ist, geht es wieder ins Ammerland – und ganz aus der Stimmung fallen wird er im Fernsehstudio auch nicht, denn das ist natürlich schön weihnachtlich dekoriert.

In Bad Zwischenahn angekommen geht es dann direkt weiter zu einem Bekannten. Dort gibt es wieder leckeres Essen: „Ich weiß noch nicht was, aber ich glaube, etwas mit Geflügel“, sagt Thürnau.

Danach beginnt eine ruhige Zeit. Einen Wintermarkt wird er vielleicht noch besuchen und ansonsten die Tage „zwischen den Jahren“ genießen. Denn dieses Jahr hat er frei. Kein Radio, kein „Bingo!“. Vor der TV-Kamera steht er erst am 1. Januar wieder. Denn auch dieses Datum fällt auf einen Sonntag – und dann wird die Sendung nicht verschoben.

Silvester feiert Thürnau dann aber direkt in Hannover – so kann er sich die Fahrt am Neujahrstag sparen.

Jan-Michael Heimann
Jan-Michael Heimann Redaktion Westerstede
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