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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

35 Einsätze für Friedrichsfehner Feuerwehr

18.03.2017

Friedrichsfehn Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr, die kürzlich im Gerätehaus der Einheit stattfand, war für Nils Riemer eine besondere: Erstmals nahm er als aktiver Feuerwehrmann an einer solchen Sitzung teil. Außerdem wurde der 16-Jährige, der zu den jüngsten Mitgliedern der Wehr gehört, zum Feuerwehrmann ernannt, was zumindest rein optisch Folgen hat. Gemeindebrandmeister Hinrich Bischoff überreichte ihm neue Schulterklappen.

Nils Riemer sorgt mit seinen 16 Lenzen mit dafür, dass das Durchschnittsalter der 39 aktiven Kameraden und Kameradinnen der Wehr bei 45 Jahren liegt. Für den jungen Mann, der zu seinem 16. Geburtstag im Juli 2016 zu den Aktiven übergetreten war, gab es keinen großen Veränderungen. „Seit 2011 bin ich in der Jugendfeuerwehr. Dort haben wir mit den aktiven Kameraden Einsätze geübt. Von daher kannte ich schon einige Kameraden, mit denen ich hier zusammensitze.“

Bei den Aktiven fühlt er sich gut aufgenommen und trotz seines jungen Alters voll akzeptiert. „Meine Ausbildung zum Truppmann 1 werde ich im Sommer haben. Hier lerne ich die Grundlagen des Feuerwehrwesens kennen“, sagt Nils. Bei einigen „echten Einsätzen“ konnte er allerdings schon Erfahrungen sammeln. „Beim Löschen des Containerbrandes im letzten August war ich schon etwas aufgeregt. Es ist natürlich ein Unterschied, ob Einsätze geübt werden oder echt sind.“

Nils Riemer war nicht der Einzige, der geehrt und befördert wurde. Neben ihm wurden Niklas Bruns, Kevin Kreye, Jannik Renken und Mattis Wichmann ebenfalls zu Feuerwehrmännern ernannt. Arne Deeken wurde in den Rang eines Hauptfeuerwehrmanns befördert, Christian Hilgen kann sich jetzt Löschmeister nennen. Heinz Lehwald und Florian Ötjen-Meyer arbeiten ab jetzt im Rang eines Hauptlöschmeisters, während der stellvertretende Ortsbrandmeister (OBM) Christian Niedrig zum 1. Hauptlöschmeister ernannt wurde.

Die Einsätze waren 2016 im Vergleich zu 2015 rückläufig, wie der Friedrichsfehner Ortsbrandmeister und stellvertretender Gemeindebrandmeister Uwe Hilgen ausführen konnte. „Waren es 2015 noch 43 Einsätze, mussten wir 2016 35 Mal ausrücken.“ Der zeitliche Aufwand blieb mit 452 Stunden (2015 waren es 453 Stunden) nahezu gleich.

Der Gemeinschaftsraum im jetzigen Feuerwehrgerätehaus war bei der Sitzung eng besetzt. Diese Situation dürfte sich bald ändern, weil die Planungen für den Neubau des Feuerwehrhauses voranschreiten.

Bürgermeisterin Petra Lausch berichtete, dass möglicherweise noch dieses Jahr mit den Bodenarbeiten begonnen werden könne. 2018 werde dann gebaut. Ob das neue Gebäude einen Raum für die Dorfgemeinschaft Kleefeld erhält oder ein entsprechendes Haus in unmittelbarer Nähe zum neuen Feuerwehrgerätehaus entsteht, konnte sie noch nicht mitteilen.

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