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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Ammerland kommt ruhig ins neue Jahr

02.01.2018

Ammerland „Normal“ bis „ruhig“ – so ordnet die Polizei im Ammerland die vergangene Silvesternacht ein. Auch die Freiwilligen Feuerwehren blieben dieses Mal von Großeinsätzen verschont – wohl nicht zuletzt auch wegen des feuchten Wetters. Den größten Feuerwehreinsatz hatten kurz nach Mitternacht Wehren in der Gemeinde Wiefelstede.

Die Einheiten Neuenkruge-Borbeck, Metjendorf und Wiefelstede waren nach Heidkamperfeld gerufen worden. Dort war ein Wohnungsbrand in der Straße „Alter Kamp“ gemeldet worden. Die Feuerwehrleute fanden die Wohnung extrem verraucht vor. Nach Überprüfungen mit einer Wärmebildkamera wurde die Zwischendecke oberhalb eines Kamins heruntergerissen. Mehrere Quadratmeter waren dort bereits verkohlt. „Wäre mehr Zeit verstrichen, hätte das ganze Haus brennen können“, erklärte am Montag Friedrich Delmenhorst, Sprecher der Wiefelsteder Wehren. 28 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort.

Wenige Minuten nach der Alarmierung für Heidkamperfeld musste die Wiefelsteder Wehr auch zur Kortebrügger Straße in Wiefelstede ausrücken. Dort war der Altkleidercontainer der DRK-Bereitschaft in Brand geraten. Die Feuerwehr geht davon aus, dass vermutlich jemand Knallkörper in den Container geworfen hat. Auch die Einheit Mollberg war alarmiert worden, konnte die Fahrt zum Einsatzort aber abbrechen: Die Wiefelsteder löschten das Feuer allein.

Wall in Brand geraten

Ausrücken mussten um kurz nach Mitternacht auch die Wehren Loy-Barghorn und Neusüdende in der Gemeinde Rastede. An der Oldenburger Straße in Hankhausen II war ein Wall aus aufgestapelten Sträuchern eines Reetdachhauses in Brand geraten. Die Wehren brauchten gut zweieinhalb Stunden, um alle Glutnester auszumachen und das Feuer zu löschen. Dafür mussten die Sträucher komplett auseinandergerissen werden. 25 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Weil er offenbar den vor wenigen Monaten gebauten Kreisverkehr übersehen hatte, hat ein Taxifahrer am Neujahrsmorgen mit seinem Fahrzeug in Edewecht einen Unfall „gebaut“. Der 26-Jährige aus Bad Zwischenahn überfuhr die Grünfläche, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr zwischen zwei Bäumen hindurch und prallte dann gegen einen Steinhaufen. Der Fahrer und sein Fahrgast blieben unverletzt, am neuwertigen Taxi entstand jedoch ein Schaden, den die Polizei auf etwa 17 000 Euro schätzt.

Betrunken unterwegs

Mit 1,67 Promille im Blut war am frühen Neujahrsmorgen ein 68-jähriger Autofahrer in Bad Zwischenahn im Reihdamm unterwegs. Er kam aus Wilhelmshaven und wollte nach Delmenhorst, hatte sich jedoch verfahren. Der Führerschein wurde beschlagnahmt, der Fahrer hat ein Strafverfahren wegen Trunkenheit am Steuer zu erwarten. Mit einem Taxi durfte er anschließend weiterfahren.

Durch eine Silvesterrakete komplett zerstört wurde am späten Silvesterabend die Heckscheibe eines Kleinwagens in Bad Zwischenahn. Offenbar wollte ein 19-Jähriger aus dem Kurort eine Silvesterrakete abfeuern. Die Flasche, die er dafür benutzte, kippte um und die Rakete sauste auf die Heckscheibe los und zerstörte sie.

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Polizei | Delmenhorst | Feuerwehr | DRK | Silvesterabend