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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Neujahrsnacht endet für Randalierer in der Zelle

02.01.2019

Ammerland Den Jahreswechsel 2018/2019 wird ein 24-jähriger Vareler sicherlich nicht vergessen: Er verbrachte die Neujahrsnacht und den Neujahrsmorgen in einer Zelle der Westersteder Polizei.

Aufgefallen war der Mann den Beamten bereits bei einer kleinen Schlägerei in Godensholt, in die der 24-Jährige verwickelt war. Später hatte die Polizei dann in Apen mit ihm zu tun. Der Vareler war zu seiner Ex-Freundin gefahren. Durch die offene Garage war der stark alkoholisierte Mann ins Haus eingedrungen und wollte nicht wieder gehen. Die Polizei nahm ihn in Gewahrsam und steckte ihn in die Ausnüchterungszelle.

Dieser Vorfall gehörte zu rund einem Dutzend Einsätze, die die Westersteder Beamten in der Neujahrsnacht absolvierten. Das übliche Geschehen sei es gewesen, so eine Sprecherin.

Mehrere Anzeigen wegen Körperverletzung gehörten dazu, darunter jene, in der der Vareler gegen 2 Uhr in Godensholt verwickelt war. Dort – wie auch gegen 2.30 Uhr in Augustfehn – waren alkoholisierte Menschen aneinandergeraten. Bei den kleinen Schlägereien trug niemand ernsthafte Verletzungen davon. Eine Anruferin aus Ocholt rief die Polizei, weil man nach ihr einen Böller geworfen hatte. Verletzt wurde sie glücklicherweise nicht.

Mehrfach waren die Beamten gefordert, weil Menschen sich wegen nächtlicher Ruhestörung beschwerten. Während sie schlafen wollten, zündeten andere in den frühen Morgenstunden noch allerlei Feuerwerk. Ein Böller landete auf einem Westersteder Garagendach und beschädigte dieses, ein größerer Brand entstand nicht.

Rechtzeitig kam die Polizei an der Danziger Straße in Westerstede an, um zu verhindern, dass sich kurz nach 6 Uhr ein stark alkoholisierter, junger Oldenburger nach Streitigkeiten hinters Steuer setzen wollte.

Gesprengt wurden durch Feuerwerk auch Briefkästen, darunter einer der Post in Augustfehn, dessen Inhalt jedoch gerettet wurde. Außerdem wurde in Moorburg ein Elektrofahrrad gestohlen.

Von einer „normalen Neujahrsnacht“ sprach auch eine Mitarbeiterin der Notambulanz des Westersteder Klinikzentrums. Patienten, die starke Verletzungen nach dem Abbrennen des Feuerwerks erlitten hatten, gab es glücklicherweise nicht. So mancher, der in die Notaufnahme gekommen sei, hatte starke gesundheitliche Probleme, weil er zu tief ins Glas geschaut hatte.

Als „ruhigen Jahreswechsel“ wertete ein Sprecher der Zwischenahn Polizei die Neujahrsnacht. Zehn Einsätze wurden absolviert. Dazu zählten auch hier handgreifliche Auseinandersetzungen sowie Beschwerden über Ruhestörungen durch das Abbrennen von Feuerwerk in den Morgenstunden.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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