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Jetzt geht’s auch nachts auf Raser-Jagd

20.09.2019

Ammerland Die Raserjagd im Landkreis Ammerland ist in den vergangenen Monaten gut gelaufen – nun werden die Bedingungen weiter verschärft. Im kommenden Jahr wird ein neuer Super-Blitzer gekauft. Mit Hilfe des „Enforcement Trailer“ sollen noch mehr Raser ins Netz gehen – und die Straßen sicherer werden. Das zumindest plant der Landkreis Ammerland, legte das Vorhaben jetzt dem zuständigen Kreistag vor und erhielt Zustimmung. Allerdings: Nicht von allen Mitgliedern. Jan Hullmann aus Bad Zwischenahn, Abgeordneter für die Freien Wähler, stimmte dagegen. Die restlichen Mitglieder des Gremiums waren dafür, und so werden jetzt 170 000 Euro investiert.

Der Landkreis Ammerland ist überzeugt: Nach den Erfahrungen aus den benachbarten Landkreisen amortisiert sich dieses Messsystem innerhalb weniger Jahre durch die zusätzlichen Bußgeld- bzw. Verwarngeldeinnahmen. Ob das so kommt, wird sich zeigen. Sicher ist: Der Blitzer ist in einem Anhänger versteckt und damit gut getarnt. Das Besondere: Ist er einmal an der Straße abgestellt, macht er seinen Job – und blitzt. Mitarbeiter des Landkreises müssen sich nicht groß ums Gelingen der Fotos kümmern. Bedeutet: Der „Enforcement Trailer“ kann 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr eingesetzt werden, und das fast vollkommen personalunabhängig. Bislang wurde die Geschwindigkeit im Landkreis Ammerland nur unter der Woche kontrolliert, und zwar während der regulären Arbeitszeiten der für die Blitzer zuständigen Verwaltungsmitarbeiter. Nun können auch Raser ins Visier genommen werden, die in der Nacht durch Ort- und Bauerschaften brausen.

Dass die Besucher des Landkreises und die Ammerländer selbst gern immer öfter aufs Gas treten, kann statistisch nicht bewiesen werden. Dass sie aber zumindest immer öfter erwischt werden, schon. So fiel die Blitzer-Bilanz 2016 und 2017 zwar noch mager aus – 2016 brachte nach Abzug aller Kosten (bspw. Personal) ein Defizit von 17 000 Euro ein, 2017 ein Minus in Höhe von rund 68 000 Euro – doch 2018 wendete sich das Blatt: Ein sattes Plus von 84 276,26 Euro spülten die rund 13 500 Verwarn- und 2120 Bußgelder nach Abzug aller Ausgaben in die Landkreiskasse. Geld, das, so sieht es ein Beschluss des Kreistages vor, ausschließlich für die Prävention und mehr Verkehrssicherheit eingesetzt wird, so etwa für eine Vergünstigung der Fahrsicherheitstrainings oder auch Warnwesten für Radfahrer. Darüber hinaus wird das Geld mit für den Bau von Radwegen oder auch die Installation von Fußgängerampeln verwendet.

2019 wurden bereits im ersten Quartal 2650 Verwarngeldfälle und 354 Bußgeldfälle registriert, im zweiten Quartal gab es weitere 3293 Verwarn- und 479 Bußgeldfälle.

Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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