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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Verkehr: Anlieger weiter für 30er-Zone

07.03.2017

Loy Zu schnell, zu laut, zu gefährlich: Das schnelle Befahren der Kreuzung Dorfstraße/Hankhauser Weg in Loy wollen Jürgen Helmerichs und weitere Anlieger nicht mehr hinnehmen. Im November vergangenen Jahres berichtete die NWZ über den Wunsch der Anwohner, dass dort eine 30er-Zone eingerichtet werden müsste. Seitdem ist zwar einiges passiert, die Situation hat sich aber nicht verbessert, sagt Jürgen Helmerichs und meint: „Wir kommen in der Sache nicht weiter.“

Rückblick: Am 19. und 20. Oktober hatte der Landkreis Ammerland in Höhe der Dorfstraße 34 eine Verkehrserhebung in beide Fahrtrichtungen vorgenommen. Es wurden 1255 Fahrzeuge gezählt. Das Tempo, das von 85 Prozent der Fahrzeuge nicht überschritten wurde, lag bei 44 beziehungsweise 47 Stundenkilometern und damit unter der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern. Die Fahrzeuge fuhren im Durchschnitt 41 beziehungsweise 38 Stundenkilometer.

Eine weitere verdeckte Verkehrserhebung erfolgte dann am 14. und 15. November in Höhe des Hankhauser Wegs 56. Hier wurden rund 1000 Fahrzeuge gezählt. 85 Prozent von ihnen überschritten dabei nicht ein Tempo von 56 Stundenkilometern. Das Durchschnittstempo lag bei 47 Stundenkilometern.

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Ein Tempolimit, so teilte der Landkreis Ammerland mit, könne nur angeordnet werden, wenn Unfalluntersuchungen ergeben haben, dass in einem Bereich häufig geschwindigkeitsbedingte Verkehrsunfälle geschehen. Ein Blick in die Unfallstatistik zwischen Januar 2013 und Dezember 2015 habe gezeigt, dass es dort keine Unfälle gegeben habe. Nur einmal sei es zu einem Zusammenstoß mit einem parkenden Auto gekommen.

Der Landkreis teilte weiter mit, dass die Kreuzung gut einsehbar sei und durch die Pflasterung optisch hervorgehoben werde. Das diene als zusätzliche Bremse. Eine zwingende Notwendigkeit, dort Tempo 30 anzuordnen, sei nicht gegeben, lautete das Fazit des Landkreises.

Das sehen die Anlieger anders und wollen nicht locker lassen. „Es besteht weiterhin Bedarf“, findet Jürgen Helmerichs. Der Verkehr habe zugenommen in Loy, Tempo 50 sei auf den schmalen Straßen, die nicht über Fuß- und Radwege verfügen, zu schnell, meint sein Nachbar Gerold Kuhlmann. Beide wohnen unmittelbar an der Kreuzung.

Gerold Kuhlmann ist der Überzeugung , dass eine Verkehrserhebung über einen längeren Zeitraum erfolgen müsste. Auch die bisherigen Messstandorte hält er nicht für geeignet. Seiner Ansicht nach hätte nicht vor der Kreuzung (von der Bundesstraße  211 kommend), sondern dahinter gemessen werden müssen.

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Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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