• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Ampelprobleme und zu hohes Tempo

01.03.2019

Augustfehn „Natürlich muss eine Ampel funktionieren, sie hat schließlich eine wichtige Aufgabe. Und bei dieser Ampel handelt es sich um eine am Schulweg vieler Kinder. Mit Nachdruck haben wir uns von Seiten der Gemeinde dafür eingesetzt, dass die Ampelprobleme behoben wurden, jetzt funktioniert sie auch wieder“, sagt Peter Rosendahl, Bauamtsleiter der Gemeinde Apen. Probleme mit der Stromversorgung seien es gewesen, die zu den Problemen geführt hätten.

Ampel oft außer Betrieb

In den vergangenen Wochen war die Ampel, die in Höhe der Geometer-Wöbcken-Brücke in Augustfehn an der stark befahrenen Stahlwerkstraße eingerichtet wurde, oft außer Betrieb. Entweder funktionierte sie überhaupt nicht oder sie ging beim Drücken aus, berichtet Tilo Handloike aus Augustfehn II. Er bewertet die e Unfallgefahr auf der Stahlwerkstraße als nicht unerheblich. In Apen war kürzlich ein Schulkind auf dem Nachhauseweg angefahren und schwer verletzt worden. „Das beschäftigt einen sehr, gerade weil sich die Verkehrssituation auf der viel befahrenen Stahlwerkstraße durch die Arbeiten an den neuen Brücken und der gesperrten Klefer-Brücke verschärft hat“, sagt Handloike. Um Schulkindern, aber auch Eltern, die per Rad oder zu Fuß ihre Kinder zur Kita brächten und allen anderen das sichere Queren der Stahlwerkstraße zu ermöglichen, hatte der Landkreis als zuständige Straßenverkehrsbehörde das Aufstellen der Ampel genehmigt. Wieder entfernt soll sie nach Angaben von Ingrid Meiners, Leiterin des Kreisverkehrsamtes, wenn die neuen Brücken über den Augustfehn-Kanal im Frühjahr fertig seien.

Doch nicht nur der Ausfall der Ampel beschäftigt die Augustfehner. Die Druckknöpfe, die sich direkt an den Masten und nicht an dessen Seiten befänden, seien schlecht erreichbar, kritisiert eine Augustfehnerin. Obendrein ständen die Baken so nah, dass man die Druckknöpfe schlecht drücken könne. So quere mancher, ohne die Ampel zu betätigen, die Straße.

Zu schnell auf der Stahlwerkstraße unterwegs

Tilo Handloike ist sicher, dass auf der Stahlwerkstraße ohnehin zu schnell gefahren werde. Dass sich so mancher Autofahrer nicht an Tempo 50 halte, das schon weit vor dem Ortsschild gelte, habe er oft beobachtet. Mehrfach habe er gesehen, dass Autofahrer so schnell fuhren, dass es trotz roter Ampel an der Geometer-Wöbcken-Brücke nicht mehr bremsen konnten.

Wegen der Überwachung der Geschwindigkeit zwischen Klefer-Brücke und Ortseingangsschild hat sich Handloike an den Landkreis und die Gemeinde gewandt. In einem Schreiben des Kreises habe man ihm mitgeteilt, dass man prüfen wolle, ob man zwischen Klefer- und Geometer-Wöbcken-Brücke eine Geschwindigkeitsmessstelle einrichten könne. Sofern das möglich sei, solle die Geschwindigkeit der Fahrzeuge dort überprüft werden.

Ob es künftig in Höhe der neuen Brücke bei der Friedenskirche an der Stahlwerkstraße eine neue Druckampel gäbe, stehe nach Angaben von Ingrid Meiners vom Kreisverkehrsamt noch nicht fest. Notwendige Verkehrsuntersuchungen mit vielen Querungen seien Voraussetzung für eine Druckampel.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
Rufen Sie mich an:
04488 9988 2605
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.