• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren
+++ Eilmeldung +++

Lindan-Skandal In Oldenburg
Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren

NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Falscher Hoteldirektor muss ins Gefängnis

02.04.2019

Bad Zwischenahn /Oldenburg Wegen Einmietbetruges hat das Oldenburger Landgericht gestern in zweiter Instanz einen 42 Jahre alten Mann aus Bad Zwischenahn zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Damit hob die Kammer unter Vorsitz von Richter Torben Tölle ein früheres Urteil des Amtsgerichtes in Westerstede wieder auf. Das Amtsgericht hatte den Angeklagten in einem ersten Prozess um die Sache noch freigesprochen. Hintergrund des Verfahrens: Der 42-Jährige hatte in Bad Zwischenahn eine schöne Wohnung angemietet. Und um seine Zahlungsfähigkeit unter Beweis zu stellen und den Mietvertrag abschließen zu können, hatte er sich als stellvertretender Direktor eines großen Hotels in Bad Zwischenahn ausgegeben.

In dem besagten Hotel arbeitete der Angeklagte tatsächlich. Dort war er aber als geringfügig beschäftigt angestellt gewesen, keineswegs als stellvertretender Direktor. Die Vermieterin der schönen Wohnung war dann stutzig geworden. Sie suchte das Hotel auf, wo der Angeklagte angeblich als stellvertretender Direktor arbeitete. Sie traf den 42-Jährigen dort auch an. Damit nicht genug: Er trug sogar ein Namensschild mit der Aufschrift: „Stellvertretender Hoteldirektor“.

Die Vermieterin nahm dann Kontakt zu der Chefin des Hotels auf. Und die fiel aus allen Wolken, dass ihr geringfügig Beschäftigter ein Namensschild als stellvertretender Direktor trug. So flog der Schwindel auf.

Das Namensschild hatte sich der Angeklagte selbst gemalt. Stellvertretender Direktor hin, stellvertretender Direktor her: Ein Blick in das Führungszeugnis des Angeklagten hätte sofort alle Unklarheiten beseitigt. Der Angeklagte ist 26-mal wegen Betruges vorbestraft.

Betrug setzt Täuschung voraus. Das Amtsgericht in Westerstede hatte in dem Namensschild beziehungsweise in der Erklärung des Angeklagten, stellvertretender Direktor zu sein, keine Täuschung über die Zahlungsfähigkeit des Angeklagten gesehen. Das Landgericht und die Staatsanwaltschaft sahen das aber anders.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.