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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

An jedem Wochenende Wachdienst

15.10.2019

Bad Zwischenahn 19.20 Uhr, kurz vor Einbruch der Dunkelheit: Per Funk werden die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Bad Zwischenahn zur Rettungsstation in Rostrup beordert. Ein Surfer ist auf dem Zwischenahner Meer seit mehr als 30 Minuten überfällig. Er wird von der Surfschule bei der Jugendherberge, am Ostufer des Meeres, vermisst. Keiner weiß, wo sich der Surfer befindet. Die Rettungsschwimmer beginnen, die Rettungsboote klarzumachen, bereiten sich auch innerlich auf die Suchaktion, die sie im Dunkeln durchführen müssen, vor. Dann die Entwarnung – der Surfer ist wohlbehalten bei der Surfschule angekommen – der Einsatz wird abgebrochen.

Wassersportsaison endet

Es ist einer der letzten Einsätze dieser Art, die die DLRG in diesem Jahr absolviert. Die Wassersportsaison auf dem Zwischenahner Meer endet an diesem Dienstag, 15. Oktober. Ab Mittwoch darf das Gewässer aus ökologischen Gründen nicht mehr durch Wassersportler genutzt werden. Ausnahmen gibt es für die Fahrgastschiffe, die Bewirtschaftung des Meeres und Rettungsboote. Die neue Wassersportsaison beginnt erst in mehr als fünf Monaten, am 1. April des kommenden Jahres.

Auf dem Weg zu einer Patrouillenfahrt: Rettungsschwimmer Nico Reiners auf dem Zwischenahner Meer. BILD: W. A. Meyer

Zahlen, Daten, Fakten

Insgesamt hat die DLRG Bad Zwischenahn 143 Einsätze und 4500 ehrenamtliche Wachstunden in der Badesaison 2019 geleistet.

Die Rettungsschwimmer haben zudem 29 Bootsregatten und ähnliche Veranstaltungen begleitet.

20 Mal sind DLRG-Mitglieder Wassersportlern zu Hilfe gekommen, 13 Mal leisteten sie technische Unterstützung.

Erste-Hilfe-Leistungen gab es von Seiten der DLRG 40 Mal. Darüber hinaus beteiligte sich die Ortsgruppe an zwei Personensuchen auf dem Zwischenahner Meer und leistete Unterstützungsarbeit bei einer Bombenräumung.

Zeit für die DLRG Bad Zwischenahn, die für die Sicherheit auf dem Zwischenahner Meer zuständig ist, eine vorläufige Bilanz zu ziehen: „Insgesamt 4500 Stunden waren unsere Rettungsschwimmer aktiv am und auf dem Zwischenahner Meer“, teilt Ralf Zimmermann, Pressesprecher der DLRG Ortsgruppe Bad Zwischenahn, mit.

Lesen sie auch: Auf Patroullie mit der DLRG Bad Zwischenahn

Während der Saison hätten sich die Rettungsschwimmer an zwei Suchaktionen beteiligt und in 13 Fällen seien sie durch die Großleitstelle Oldenburger-Land über ihre Funkmeldeempfänger zu Wasserunfällen auf dem Meer gerufen worden. Darüber hinaus hätten die Rettungsschwimmer rund 4500 Wachstunden ehrenamtlich abgeleistet, denn die Rettungsstation sei während der Saison an den Wochenenden immer besetzt. Weiter zu Buche schlagen unzählige Stunden für Ausbildung, Instandhaltung, Organisation, Vereinsführung und Übungen.

„Alleine am Woldsee wurden 145 Wachstunden durch Rettungsschwimmer ehrenamtlich absolviert. In dieser Zeit wurde bei den Badegästen 50 Mal Erste Hilfe geleistet“, berichtet Zimmermann weiter.

Die Herausforderung

Vor besondere Herausforderungen stellte die etwa 40 Rettungsschwimmer in diesem Jahr der Monat August. Veranstaltungen wie die Zwischenahner Woche und die Sommerferienzeit verlangte den ehrenamtlichen Wasserrettern in Sachen Personalplanung einiges ab. „Hier muss den verantwortlichen Rettungsschwimmern ein großes Lob ausgesprochen werden für die Bewältigung dieser Aufgabe. Besonders in diesem Jahr mit dem ,100-Jahre-Bad-Jubiläum‘“, sagt Zimmermann.

Ansonsten sei die Wassersportsaison in diesem Jahr ausgesprochen ruhig verlaufen, so die Bilanz der Ortsgruppe. Auch wenn man froh sei, dass niemand zu Schaden gekommen sei, hätte die Saison für das ein oder andere DLRG-Mitglied ereignisreicher ausfallen können.

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