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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Soziales: Ammerland-Flotte wird ausgebaut

09.10.2018

Bad Zwischenahn Die kleinen Spardosen in Form eines Schiffchens, die wohl fast jeder aus Kneipen, Vereinshäusern oder öffentlichen Einrichtungen kennt, nehmen beziehungsweise nahmen im Leben dieser beiden Menschen einen ganz besonderen Platz ein. Denn Jan Hullmann aus Bad Zwischenahn und Arne Heimann aus Wiefelstede engagieren sich in ihrer Freizeit für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).

Die beiden sind für die Löschung der Ladung – wie der Seemann es nennen würde – der Spardosen verantwortlich. Jan Hullmann hat diese Aufgabe vor acht Jahren von seinem Vater übernommen und gibt das Ehrenamt jetzt an Heimann ab.

„Ich bin selber Hochseesegler und brauchte auch schon mal Hilfe, als ich mich in den 80er-Jahren mit meinem Segelboot verfahren habe“, berichtet Hullmann. Das sei kein echter Notfall gewesen, dennoch war er froh, die Hilfe der Profis in Anspruch nehmen zu können. Das habe ihm gezeigt, wie wichtig die Organisation sei.

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Auch aus diesem Grund habe er die Aufgabe des Sammlers immer gerne übernommen, zu der es gehört, die Schiffchen-Spardosen, von denen es in Bad Zwischenahn 18 Stück gibt, mindestens ein Mal im Jahr zu leeren.

Arne Heimann war schon von klein auf von den Seenotrettern begeistert. Der gebürtige Nordenhamer übernimmt das Einsammeln der Spenden und will die Flotte der 32-Zentimeter-Schiffchen im Ammerland noch weiter ausbauen.

Hans-Joachim Katenkamp, Leiter des Informationszentrums Niedersachsen der Seenotretter, dankte Hullmann für sein Engagement. Schließlich finanziere sich die Organisation gänzlich aus Spendengeldern. Die DGzRS ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst auf der Nord- und Ostsee. Sie betreibt 60 Seenotkreuzer und konnte seit ihrer Gründung im Jahr 1865 mehr als 82 000 Menschen aus Seenot retten. Das entspricht der Einwohnerzahl der Stadt Wilhelmshaven.

Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg/Westerstede
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