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Drei tatverdächtige Männer nach Axt-Angriff in U-Haft
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Überfall In Oldenburg
Drei tatverdächtige Männer nach Axt-Angriff in U-Haft

NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Fallschirmjäger fliegen aufs Zwischenahner Meer

16.08.2018

Bad Zwischenahn Klitschnass und schwer bepackt kletterten seit Mittwochmorgen immer wieder Fallschirmjäger am Strandbad bei der DLRG-Station in Rostrup, begleitet von Applaus aus ihren Schlauchbooten. Nachdem die ersten Transall-Maschinen über dem Zwischenahner Meer zu sehen war, hatten sich viele Schaulustige, Erwachsene und ganze Kindergartengruppen, auf den Weg gemacht. „Wir wären gerne auch schon am Dienstag gesprungen, da war die Wolkendecke über dem Zwischenahner Meer aber zu tief“, erklärte Oberstleutnant Oliver Henkel, stellvertretender Regimentskommandeur des Fallschirmjägerregiments 31 aus Seedorf.

Bei den Soldaten ist der Wassersprungdienst beliebt, obwohl eigentlich eine Notfallübung. „Im Normalfall wollen wir natürlich immer auf trockenem Boden landen“, sagt Henkel, selbst noch in völlig durchnässter Uniform. Die Fallschirmjäger müssten aber auch üben, wie sie sich aus dem Gurtzeug des Fallschirms befreien können, wenn sie doch mal im Wasser landen. Die Ausrüstung saugt sich schnell voll und würde den Soldaten sonst nach kurzer Zeit unter Wasser ziehen.

Im Zwischenahner Meer kann das gefahrlos geübt werden, bei jedem der maximal acht Springer pro Durchgang ist wenige Sekunden nach dem Eintauchen ins Wasser eine Bootsbesatzung, die ihn an Bord nimmt.

Zwei Flugzeugtypen sind im Einsatz, die Transall, die pro Flug 56 Soldaten aufnimmt und die M 28 mit maximal 14 Soldaten an Bord. Die Maschinen starten auf dem ehemaligen Fliegerhorst in Ahlhorn und sind im Tiefflug nicht nur über Bad Zwischenahn, sondern auch über den Nachbargemeinden zu sehen.

„Bei der Landung im Wasser ist die Verletzungsgefahr gering und es ist eine schöne Abkühlung“, erklärt Henkel, warum er und seine Männer sich schon lange auf den Wassersprungdienst freuen. „Noch schöner wäre es natürlich gewesen, wenn wir noch die Temperaturen der vergangenen Wochen hätten.“

Die Übung zur Bad Zwischenahner Woche ist Tradition. Zum ersten Mal gingen die Springer in diesem Jahr aber nicht im Bereich des ehemaligen Bundeswehrkrankenhauses an Land. „Wir sind der DLRG Bad Zwischenahn für ihre Gastfreundschaft sehr dankbar“, so Henkel. Von hier aus ging es für seine Männer – immer noch in den nassen Sachen – ins Zwischenahner Stadion, wo sie duschen und sich umziehen konnten. Während ein großer Teil der Springer dann gleich in den Bus stieg, blieben die Offiziere in Bad Zwischenahn um den Abend auf der Zwischenahner Woche zu verbringen.

Rund 200 Sprünge waren insgesamt geplant – ob diese Zahl erreicht wird, hängt davon ab, ob das Wetter an diesem Donnerstag mitspielt.

Christian Quapp
Redakteur
Redaktion Bad Zwischenahn
Tel:
04403 9988 2630

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Bundeswehr | DLRG | Zwischenahner Woche

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