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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Kleine Ampel sorgt für großen Stau

25.04.2018

Bad Zwischenahn Wer am Dienstagmorgen über die Oldenburger Straße nach oder durch Bad Zwischenahn fahren wollte, brauchte eine Menge Geduld. Von der Unterführung zwischen Am Hogen Hagen und Anemonenweg staute sich der Verkehr aus Richtung Oldenburg bis weit außerhalb des Ortes.

Grund für den Stau, den die Bad Zwischenahner so sonst eher an Sonntagen gewöhnt sind, waren Reparaturarbeiten in der Unterführung, dem sogenannten Trog. Dort hatte sich am 25. Dezember 2017 ein Unfall ereignet, bei dem auch das Mauerwerk der Unterführung beschädigt worden war.

Das Wetter lies erst an diesem Dienstag eine Reparatur zu, gleichzeitig wurden auch die Sandfänge und Notgehwege am Rand der Fahrbahn gereinigt, erklärte Bernd Hollwege vom Tiefbau- und Grünflächenamt der Gemeinde.

Um die Arbeiter im Trog zu schützen, war die Oldenburger Straße in diesem Bereich halbseitig gesperrt und der Verkehr in beide Richtungen durch die Notampeln an der Einmündung am Hogen Hagen und am Anemonenweg geregelt. „Wir haben die Sperrung bewusst auf die Zeit nach dem Berufsverkehr gelegt und angenommen, dass die Auswirkungen nach neun Uhr nicht so groß sein würden“, so Hollwege. Angesichts des massiven Rückstaus am Dienstagvormittag müsse man aber überlegen, solche Reparatur- und Wartungsarbeiten künftig lieber nachts zu erledigen. „Der Verkehr auf der Oldenburger Straße nimmt stetig zu und es wird immer schwerer, einzuschätzen, wann eine solche Sperrung die geringsten Auswirkungen hat“, so Hollwege.

Die Situation am Dienstag wirft noch einmal ein neues Licht auf geplante Änderungen an der Verkehrsführung im Bereich der Einmündung am Hogen Hagen. Dort soll die Rechtsabbiegerspur für den Verkehr aus Richtung Oldenburg in dieser oder der kommenden Woche mit gelben Markierungen gesperrt werden.

Autofahrer dürfen dann zwar weiterhin nacht rechts in die Straße Am Hogen Hagen abbiegen, müssen aber bis zur Einmündung auf der geradeaus führenden Spur bleiben. Polizei und Verwaltungsbehörden erhoffen sich davon eine Reduzierung der Unfallzahlen an der Einmündung.

Bei der Vorstellung des Plans im Straßen- und Verkehrsausschuss hatte Klaus Warnken (CDU) gefragt, ob die Maßnahme nicht zu größeren Rückstaus führen würde – eine Frage nicht ohne Hintergrund, wie sich am Dienstag zeigte. Die Verwaltung hofft, dass größere Rückstaus nach der Sperrung der Rechtsabbiegerspur durch die Ampel an der Hermann-Löns-Straße verhindert werden – ob das tatsächlich ausreicht, wenn Rechtsabbieger in Richtung am Hogen Hagen den Verkehr auf der Oldenburger Straße künftig ausbremsen, wird sich zeigen. Ohnehin ist die Sperrung zunächst nur vorläufig – ihre Auswirkungen sollen genau beobachtet werden. Wie sehr die Situation an der Einmündung viele Zwischenahner beschäftigt, war an einer regen Diskussion abzulesen, die sich nach der NWZ-Berichterstattung über die Pläne in der Facebook-Gruppe „Wenn du aus Bad Zwischenahn kommst...“ entwickelt hat. Kommunalpolitiker und Fachleute, die derzeit in einem Arbeitskreis über ein neues Verkehrskonzept für den Ort nachdenken, werden der Situation an der Oldenburger Straße sicher verstärkte Aufmerksamkeit widmen müssen.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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