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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Rechtsabbieger müssen umdenken

12.04.2018

Bad Zwischenahn Wer von der Straße Am Hogen Hagen in Bad Zwischenahn auf die Oldenburger Straße in Richtung Oldenburg abbiegen will, braucht Geduld und gute Nerven. Oft reicht aber nicht einmal das.

Überdurchschnittlich viele Unfälle habe die Polizei an dieser Stelle registriert, erklärte Claudia Hohensee vom Tiefbau- und Grünflächenamt am Dienstag im Straßen- und Verkehrsausschuss der Gemeinde. Zehn waren 2017, ähnliche Zahlen gab es 2015 und 2016. Immer stießen Autos, die aus Richtung Oldenburg kamen, mit Fahrzeugen zusammen, die hier in Richtung Oldenburg abbiegen wollten. Die Folgen, so Hohensee, seien teilweise gravierend gewesen.

Als Ursache für die Unfälle habe die Polizei ermittelt, dass Linksabbieger häufig Autos übersehen, die aus Richtung Oldenburg kommend auf der Oldenburger Straße bleiben wollen – besonders, wenn diese direkt hinter einem Rechtsabbieger fahren.

Testweise, so informierte Hohensee den Ausschuss, wolle die Verkehrsbehörde beim Landkreis in Absprache mit der Polizei deshalb an dieser Stelle die Abbiegespur von der Oldenburger Straße in Richtung „Am Hogen Hagen“ schließen. Auf der Spur sollen kleine Pylone und eine gelbe Markierung angebracht werden.

Autofahrer aus Richtung Oldenburg dürfen dann zwar immer noch nach rechts in die Straße am Hogen Hagen abbiegen, müssen sich die normal breite Spur aber mit den Fahrern teilen, die weiter auf der Oldenburger Straße bleiben wollen. Nach der Testphase, die noch im Frühjahr beginnen und bis Herbst dauern soll, könne die Sperrung auch einfach wieder rückgängig gemacht werden.

Das beruhigte einige Ausschussmitglieder. „Verfrüht“ hatte Jan Hullmann (Die Zwischenahner) die Maßnahme genannt, und darauf hingewiesen, dass schließlich gerade ein Verkehrskonzept für den Ort entwickelt werde.

Problematisch seien eher die Autos, die in Richtung Oldenburg fahren und nach links in die Straße Am Hogen Hagen, abbiegen, meinte Bernd Janßen (Grüne). Den Verkehr in Richtung Oldenburg sah auch Edgar Autenrieb (Die Linke) eher als Ursache für die Unfälle: „Wer von Am Hogen Hagen kommt, muss immer noch einmal nach rechts sehen, bevor er nach links abbiegen kann – ganz anders, als man es in der Fahrschule lernt.“

Klaus Warnken (CDU) sorgte sich um eine verstärkte Staubildung auf der Oldenburger Straße. Das sei aber wegen der Ampel an der Hermann-Löns-Straße nicht zu befürchten, so Hohensee. Einen genauen Termin für die Sperrung gibt es noch nicht.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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