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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Absch(l)uss mit doppeltem Effekt

22.08.2017

Bad Zwischenahn Das Feuerwerk zum Abschluss der Zwischenahner Woche, in diesem Jahr zum ersten Mal aufgebaut und abgeschossen von der Westersteder Firma Ahlers, hat die Erwartungen übertroffen und für einen versöhnlichen Abschluss gesorgt. Zum ersten Mal waren zwei Abschussplattformen auf den See gezogen worden. Ermöglicht hatte das ein Spender, der anonym bleiben will. Er hatte das Budget des Vereins für das Feuerwerk verdoppelt.

Firmenchef Hartmut Ahlers hatte vor dem Startsignal erhebliche Sorgen gehabt. „Die Zündung erfolgt elektrisch und über Funk – ich wusste nicht, ob alle Komponenten den Regen überstanden hatten“, sagte er am Dienstag. Aber das hatten sie und die Reaktionen des Publikums am Seeufer waren begeistert.

Die Firma Eiting Stahlbau hatte die Abschussplattformen wieder zur Verfügung gestellt, Helfer der DLRG hatten sie an die richtige Position auf dem Meer geschleppt. Und während der Auf- und Abbau von Regen begleitet war, herrschte während des Feuerwerks bestes Wetter. „Alle Bomben haben gezündet, der See war spiegelglatt, die Reflexionen toll und die Wolkendecke aufgerissen, so dass man die Effekte in 200 Metern Höhe toll sehen konnte, schwärmte Ahlers, der sich vor allem über die tatkräftige und unkomplizierte Unterstützung durch die DLRG und die Firma Eiting freute. Zurückgeschleppt und abgebaut wurden die Plattformen mit der Pyrotechnik dann wieder im Regen.

Trotz des erfolgreichen Finales nach der 42. Bad Zwischenahner Woche war das Wetter bei den Organisatoren am Montag noch das beherrschende Thema. „Ich bin seit 32 Jahren bei der Organisation dabei“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Vereins Bad Zwischenahner Woche, Ralf Müller. „Ein Jahr mit so viel Regen habe ich noch nicht erlebt.“ Besonders einige Schausteller habe das Wetter gebeutelt. „Eisverkäufer hatten kaum Kunden“, so Müller. Auch der Losverkauf habe gelitten. „Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag haben wir deutlich weniger Lose verkauft als in den Jahren zuvor. Am Samstag und Sonntag lief es dann wieder“, so Müller.

Auch der Festumzug hatte am Sonntag einen ordentlichen Regenguss abbekommen. „Ich fand es toll, das trotzdem so viele Leute an der Straße waren und die Beteiligten im Umzug ihr Programm durchgezogen haben“, sagte Müller. Den Umzug zeitlich nach hinten zu verlegen wäre schwierig geworden. „Zum einen waren danach ja noch Programmpunkte wie die Miss-Wahl, die viele Leute auch mitbekommen wollen, zum anderen hätten wir die Zuschauer kaum über die Verlegung informieren können“, so Müller. Abgesehen von den Wetterkapriolen sei es eine schöne und friedliche Zwischenahner Woche gewesen, so das Fazit des stellvertretenden Vorsitzenden.

Christian Quapp
Redakteur
Redaktion Bad Zwischenahn
Tel:
04403 9988 2630

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Adolf Ahlers | Eiting | DLRG | Zwischenahner Woche

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