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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Dritter Unfall binnen eines Monats – Analyse steht aus

27.02.2019

Borbeck Wieder hat es am Montagnachmittag einen Verkehrsunfall auf der Kreuzung Borbecker Landstraße/Borbecker Weg/Bremerstraße in Borbeck gegeben – den mittlerweile dritten innerhalb nur eines Monats. Dieses Mal ging er glimpflich aus, niemand wurde verletzt, erklärte die Rasteder Polizei am Dienstagmorgen auf NWZ-Anfrage.

Nach ihren Angaben befuhr ein 30-Jähriger aus Bremen mit fünf weiteren Familienmitgliedern in einem Siebensitzer den Borbecker Weg. An der Kreuzung übersah der Fahrer die Vorfahrt einer 31-jährigen Wiefelstederin, die auf der Borbecker Landstraße in Richtung Wiefelstede unterwegs war. Beide Fahrzeuge touchierten sich, es entstand nach Angaben der Polizei lediglich geringer Sachschaden.

Tödlich hatte ein Unfall an dieser Kreuzung am 20. Januar für eine 54-jährige Frau aus Portugal geendet, zwei weitere Insassen ihres Fahrzeugs wurden schwer, weitere fünf Unfallbetroffene leicht verletzt.

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Die Frau hatte ebenfalls vom Borbecker Weg kommend die Kreuzung überqueren wollen und hatte die Vorfahrt eines Pkw auf der Borbecker Landstraße übersehen. Die Portugiesin war später in einem Oldenburger Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdiensten war bei diesem Unfall im Einsatz.

Nur zwei Tage später krachte es auf der Kreuzung erneut. Dabei war ein 21-Jähriger aus Bad Zwischenahn mit seinem Wagen – wieder vom Borbecker Weg kommend – über die Kreuzung gefahren, ohne die Geschwindigkeit zu verringern, wie Zeugen berichteten. Gleichzeitig befuhr eine Wiefelstederin die vorfahrtberechtigte Borbecker Landstraße Richtung Wiefelstede. Es kam zum Zusammenstoß. Die Frau wurde dabei verletzt und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Oldenburg gebracht. Der Fahrer des anderen Wagens hatte nach Angaben der Polizei gar keinen Führerschein.

Nach den beiden ersten Unfällen an der Kreuzung in diesem Jahr hatte der Landkreis Ammerland Verkehrszählungen und eine „vertiefende Analyse des Unfallgeschehens“ durch die Polizei angekündigt. Die Ergebnisse sollten in die Unfallkommission einfließen, in der Vertreter der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland, der Ammerländer Polizeidienststellen, des Landkreises, der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie der Gemeinden sitzen und die nun am 11. April dieses Jahres in Westerstede wieder zusammenkommt, wie die Leiterin des Straßenverkehrsamtes beim Landkreis, Ingrid Meiners, am Dienstag gegenüber der NWZ erklärte. Zu dieser Sitzung lade die Polizeiinspektion ein, erklärte Meiners. Sie geht davon aus, dass aufgrund es gehäuften Unfallgeschehens an der Borbecker Kreuzung dieses Thema in die Sitzung einfließen wird. Ein Teil der Verkehrszählungen sei bereits erfolgt, erklärte sie.

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