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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Nun wird der Verkehr gezählt

26.01.2019

Borbeck Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der Kreuzung in Borbeck, bei dem eine Frau am vergangenen Sonntag später ihren Verletzungen erlegen war, will der Landkreis Ammerland dort nun Verkehrszählungen veranlassen. Zudem wird die Polizei eine vertiefende Analyse des Unfallgeschehens an der Kreuzung vornehmen. Das kündigte Ingrid Meiners, Leiterin des Straßenverkehrsamtes beim Landkreis, auf Anfrage der NWZ an.

Die Ergebnisse der Zählungen und der Analyse, bei der auch nach Mustern im Unfallgeschehen gesucht wird, sollen dann in die einmal jährlich stattfindende Sitzung der Unfallkommission einfließen, sagte Meiners. Die Kommission komme auch zu diesem Thema voraussichtlich im März/April wieder zusammen.

In der Kommission sitzen Vertreter der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland, der Ammerländer Polizeidienststellen, des Landkreises, der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie der Gemeinden. Bereits 2015 hatte die Kommission aufgrund der damaligen Unfallzahlen die Kreuzung Borbecker Landstraße/Borbecker Weg/Bremerstraße nach Auswertung der Unfallsituation durch die Polizei zur „Unfallhäufungsstelle“ erklärt. Eine solche ist dann gegeben, wenn innerhalb eines Jahres mehr als fünf Unfälle des gleichen Typs geschehen, erläuterte Meiners.

Als Konsequenz seien die Stoppschilder an Borbecker Weg und Bremerstraße günstiger positioniert worden, zudem werde seitdem bereits im Vorfeld der Kreuzung auf die Stoppschilder hingewiesen. „Diese Maßnahmen hatten sich positiv ausgewirkt“, erklärte Meiners: „2016 sind die Unfallzahlen fast auf Null zurückgegangen.“

2017 und 18 jedoch sind die Unfallzahlen wieder gestiegen – und mit dem schweren Unfall vom vergangenen Sonntag sieht Ingrid Meiners nun wieder Handlungsbedarf – auch, weil durch die Verkehrszählungen geklärt werden soll, ob und wie sich in den vergangenen Jahren das Verkehrsaufkommen dort geändert hat und zu welchen Zeiten der Verkehr dort besonders umfangreich ist.

Wie die Unfallsituation dort entschärft werden könnte, darüber muss die Unfallkommission dann beraten. Meiners machte allerdings schon jetzt deutlich, „dass im Kreuzungsbereich allein aufgrund der Gebäudesituation für einen Kreisverkehr kein Platz ist.“

Bei dem schweren Unfall am vergangenen Sonntag und bei einem weiteren Unfall an der Kreuzung nur zwei Tage später, bei dem eine Frau verletzt ins Krankenhaus kam, war das Muster jedenfalls identisch: Beide Male war von Fahrzeugen, die über den Borbecker Weg kamen, die Vorfahrt auf der Borbecker Landstraße missachtet worden.

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