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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Frau nach Zusammenstoß lebensgefährlich verletzt

21.01.2019

Borbeck Bei einem schweren Verkehrsunfall in Borbeck schwebte am Sonntagvormittag eine Frau aus Portugal in akuter Lebensgefahr, zwei weitere Insassen desselben Autos, ebenfalls Portugiesen, wurden schwer verletzt. Zudem wurden weitere fünf Unfallbeteiligte leicht verletzt.

Vier ältere Insassen aus dem Kreis Cloppenburg waren mit ihrem Ford C-Max auf der Borbecker Landstraße Richtung Wiefelstede unterwegs. An der Kreuzung Borbecker Landstraße/Borbecker Weg/Bremerstraße fuhren sie frontal in die Fahrerseite eines älteren Audi A 3 mit vier Insassen aus Portugal, der vom Borbecker Weg aus die Kreuzung queren wollte: Dabei übersah die Fahrerin des Audi nach Angaben der Polizei die Vorfahrt des Ford. Der Audi drehte sich um die eigene Achse, schlug mit dem Heck gegen eine Straßenlaterne, die wiederum das dort stehende, ehemalige Gaststättengebäude traf. Mit dem Heck zum Gebäude blieb der Audi schließlich stehen.

Ersthelfer vor Ort reanimierten die Fahrerin des Audi. Ein Arzt, der nach Angaben der Polizei privat dort eintraf, half bei der Erstversorgung der Verletzten. Von zwei weiteren Insassen des Wagens, die ebenfalls schwer verletzt wurden, war eine Frau so eingeklemmt, dass die Feuerwehr sie mit schwerem technischen Gerät aus dem Auto befreien musste. Ein vierter Insasse des Wagens wurde nur leicht verletzt und konnte den Audi selbst verlassen.

Auch die vier älteren Insassen des Ford wurden leicht verletzt: Sie kamen ebenso in Krankenhäuser in Oldenburg und Westerstede wie die Schwerverletzten aus dem anderen Fahrzeug.

Hilfskräfte waren mit großem Aufgebot vor Ort. Die Freiwilligen Feuerwehren Neuenkruge-Borbeck und Metjendorf waren mit fast 40 Mann im Einsatz, die Polizei hatte Beamte aus Rastede, Bad Zwischenahn und von der Autobahnpolizei Oldenburg am Unfallort. Insgesamt acht Rettungswagen aus dem Ammerland und Oldenburg rückten ebenso aus wie drei Notärzte.

Die Kreuzung blieb für alle vier Einfallstraßen bis 13.15 Uhr auch deshalb voll gesperrt, weil die Unfallspuren noch von spezialisierten Beamten der Autobahnpolizei Oldenburg untersucht und dokumentiert werden mussten.

Den Gesamtsachschaden bezifferte die Polizei am Sonntagnachmittag in einer ersten Einschätzung auf 25 000 Euro.

Die Polizeibeamten lobten im Anschluss ausdrücklich die Ersthelfer am Unfallort, die sich „überaus couragiert“ um die Verletzten gekümmert hätten.

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