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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

In Metjendorf hat das große Aufräumen begonnen

02.01.2017

Metjendorf Beißender Brandgeruch lag am Sonntagvormittag über Metjendorf. Immer wieder stoppten Passanten vor dem Gelände des Entsorgungsbetriebes Plömacher, auf dem in der Silvesternacht ein Großfeuer ausgebrochen war.

Rund 170 Einsatzkräfte von Feuerwehren aus dem Landkreis Ammerland und der Stadt Oldenburg hatten nach der Alarmierung um 0.27 Uhr bis in den frühen Morgen gegen die Flammen gekämpft. Es war ihnen gelungen, angrenzende Gebäude vor den Flammen zu schützen, eine Halle wurde von dem Feuer aber schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Gegen 11 Uhr waren hier noch zehn Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Ofen. Sie waren um 8.30 Uhr an den Brandort gekommen um ihre Kameraden abzulösen, die nach den ersten Löscharbeiten die Brandwache übernommen hatten und kleinere Glutnester bekämpften. Große Haufen mit verkohltem Plastik lagen auf dem Hof.

Mitarbeiter und Geschäftsleitung des Entsorgungsfachbetriebes machten sich ein erstes Bild von den Schäden. Noch in der Nacht hatten Mitarbeiter Unterlagen und Inventar aus dem direkt an die Halle angrenzenden Verwaltungsgebäude geholt. Auch Brandermittler der Polizei haben ihre Untersuchungen aufgenommen. Drei Stunden war Kriminalhauptkommissar Michael Rösner am Sonntag in Metjendorf. Entstanden sei der Brand vermutlich im Bereich der Papierverwertung sagte er. Von dort habe sich das Feuer in Richtung der Halle und des Verwaltungsgebäudes durchgefressen. Da sich in dem Bereich der Brandentstehung keine elektrischen Anlagen befänden, könne ein technischer Defekt derzeit ausgeschlossen werden.

Auch für vorsätzliche Brandstiftung gebe es keine Anhaltspunkte, so Rösner. Damit bliebe die fahrlässige Brandstiftung. Es sei naheliegend, dass ein Feuerwerkskörper das Papier entzündet haben könnte. Es sei aber fraglich, ob die Spuren ausreichten, um die Ursache endgültig zu ermitteln. Der Entstehungsort des Brandes wurde zur weiteren Spurensicherung beschlagnahmt, auf dem Rest des Geländes kann die Firma mit den Aufräumarbeiten beginnen. Der Betrieb dort soll so schnell wie möglich weiterlaufen.

Die Schadenshöhe soll laut Rösner im sechsstelligen Bereich liegen.


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Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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