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Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren
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Aktualisiert vor 12 Minuten.

Lindan-Skandal In Oldenburg
Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren

NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Feuer zerstört Mehrfamilienhaus

10.01.2018

Edewecht Ein ausgebrannter Dachstuhl, eine rußverschmierte Klinkerwand, verkohlte Balken – das Feuer, das am Dienstagmorgen in einem Haus in Edewecht wütete, hat ganze Arbeit geleistet. Es war gegen 6.30 Uhr, als in einer der Oberwohnungen des Vier-Parteien-Hauses an der Blumenstraße das Feuer ausbracht. Der 39 Jahre alte Mieter der Wohnung schaffte es noch, die im Erdgeschoss wohnende 80-Jährige zu informieren. Sie blieb unverletzt, der 39-Jährige jedoch musste mit einer Rauchgasvergiftung in die Ammerlandklinik eingeliefert werden. Andere Bewohner waren bei Ausbruch des Feuers nicht mehr im Haus.

Rund 120 Einsatzkräfte mobilisiert

Dringende Bitte

Die Gemeinde Edewecht sucht für die Bewohner des Hauses an der Blumenstraße, das nach dem Brand unbewohnbar ist, nun dringend Wohnungen. Insbesondere eine junge Mutter von drei Kindern im Alter von acht, zehn und zwölf Jahren ist auf eine neue Unterkunft angewiesen, darüber hinaus werden Sachspenden benötigt. Doch nicht nur die junge Familie, auch zwei weitere Personen sind durch den Brand obdachlos geworden, auch sie benötigen dringend neuen Wohnraum. Wer helfen möchte, meldet sich im Familienbüro der Gemeinde bei Kerstin Borm unter 04405/916180 oder per Mail an borm@edewecht.de.

„Als die Alarmierung eintraf, gingen wir von einem Wohnungsbrand aus. Als wir in der Straße eintrafen, stand der Dachstuhl bereits in Flammen“, berichtete Dirk Gerdes-Röben, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Edewecht. Diese war mit Kameraden der Wehren aus Friedrichsfehn, Husbäke, Osterscheps, Jeddeloh II und Dänikhorst vor Ort, hinzu kam der technische Zug samt Drehleiter der Technischen Zentrale Elmendorf und Rettungsdienst – insgesamt rund 120 Einsatzkräfte. Die Blumenstraße und Teile der Hauptstraße wurden für die Löscharbeiten abgesperrt. Diese gestalteten sich schwierig, da einige Hydranten eingefroren waren.

Dachstuhl mit Löschschaum benetzt

Nach gut 40 Minuten war das Feuer unter Kontrolle und ein Übergreifen der Flammen auf andere Häuser konnte verhindert werden. Gegen 10 Uhr wurde der gesamte Dachstuhl noch mit rund 1000 Litern Löschschaum benetzt, um mögliche Glutnester zu ersticken. Vorsorglich blieben einige Einsatzkräfte vor Ort, um das Gebäude im Auge zu behalten und bei einem möglichen erneuten Aufflammen des Feuers sofort handeln zu können.

„Das Wohnhaus ist nicht mehr bewohnbar; die Erdgeschoßwohnungen sind insbesondere durch das Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen“, teilte die Pressestelle der Polizeiinspektion Oldenburg - Stadt/Ammerland mit. Der Brandschaden liegt im sechsstelligen Bereich. Die Brandursache ist noch unklar. Brandermittler werden wohl am heutigen Mittwoch ihre Arbeit aufnehmen, wenn das Haus an der Blumenstraße gefahrlos betreten werden kann.


Mehr Infos unter   www.nwzonline.de/videos 
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Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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