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Eltern müssen Kinder gegen Masern impfen lassen
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Aktualisiert vor 41 Minuten.

Entscheidung Des Bundestages
Eltern müssen Kinder gegen Masern impfen lassen

NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Ermittler kommen auf den Hund

01.11.2016

Wiefelstede Akribisch geht die Spurensuche weiter. Die Ursache für den Brand der Holzlager-Halle des Oldenburger Parkettwerkes und den dadurch entstandenen Schaden in Millionenhöhe ist weiter ungeklärt.

Am Montag suchten zwei Brandmittelspürhunde (der siebenjährige deutsche Schäferhund Alex und der zehnjährige belgische Schäferhund Carlo) das ca. 30 mal 40 Meter große Brandareal an der Stahlstraße in Wiefelstede nach möglichen Brandbeschleunigern ab. Bis gegen 14.30 Uhr dauerte der etwa fünfstündige Einsatz an. Konkrete Hinweise auf Brandbeschleuniger wie z.B. Benzin, Terpentin oder Flüssiggas konnten bisher nicht entdeckt werden. Erschwert wurde die Suche jedoch durch die teils hohen Schutthaufen und die Nässe, die im Zusammenspiel mögliche Duftquellen am Boden abschirmen.

Zwei Hundeführer waren mit den Tieren aus Hannover und Celle angereist. Vor Ort waren auch die beiden Brandermittler Michael Rösner und Ralf Zimmermann vom Polizeikommissariat Westerstede. „Wir haben bisher keine konkreten Hinweise auf eine Brandlegung“, betonte Michael Rösner. „Doch wir schließen nichts aus und ermitteln in alle Richtungen. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie ein Brand entstehen kann. Manchmal kommen einfach auch viele unglückliche Umstände zusammen.“

Da es in der Nacht des Brandes vom 25. auf den 26. Oktober kurz nach der Alarmierung (2.57 Uhr) bereits zu einen Vollbrand gekommen war, deute vieles auf einen vorherigen Schwelbrand hin, erläuterte Rösner. Dieser werde unter anderem durch einen technischen Defekt, wie z.B. einen nicht vollständigen Kurzschluss, herbeigeführt. Dieser Schwelbrand habe dann wohl zu einem „Flash­over“ geführt, also zu einer explosionsartigen Durchzündung der Rauchgase. „Das ist abhängig von der Rauchgas-Sauerstoffkonzentration“, erklärte Michael Rösner.

Streifen für Streifen suchten die ausgebildeten Hunde am Montag im Wechsel das unwegsame Trümmergelände ab. Etwa 15 bis 20 Minuten dauerte ein Durchgang. „Für die Hunde ist das Hochleistungssport, auch aufgrund der hohen Atemfrequenz bei so einem Einsatz“, erläuterten die Hundeführer. Wichtig seien daher regelmäßige Pausen und sogenannte separate Bestätigungssuchen, bei denen die Hunde in jedem Fall fündig werden und eine Belohnung erhalten.

An diesem Dienstag geht die Suche mit dem älteren Hund weiter. Ein Kran soll weiteren Platz schaffen. Vor Ort werden neben den Brandermittlern auch ein technischer Zug der Bereitschaftspolizei und ein Brandsachverständiger (Wangerland) sein.

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Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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