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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Löschwesen: Feuerwehr-Chef legt den Helm ab

23.01.2017

Rastede Es war kein Großbrand und auch kein schwerer Unfall, der Erwin zum Buttel für immer in Erinnerung bleiben wird. „Als sich die Freiwillige Feuerwehr Ipwegermoor 2011 aus Mangel an Mitgliedern auflösen musste, war das ein wirklich schwerer Einschnitt“, sagt der Rasteder Gemeindebrandmeister. So etwas hatte es bis dahin im Ammerland noch nicht gegeben.

Am 31. März endet zum Buttels Amtszeit. Dann wird er 62 Jahre alt sein. Ein Jahr könnte er zwar noch dranhängen, bevor aus Altersgründen ohnehin Schluss wäre. Aber er sagt: „Es muss eh ein Nachfolger gefunden werden.“ Deshalb kommt an diesem Dienstag auch das Gemeindekommando der Rasteder Feuerwehren zusammen, um einen neuen Gemeindebrandmeister zu wählen (siehe Infokasten).

Für zum Buttel geht damit eine beachtliche Feuerwehrkarriere zu Ende. Seit 1986 ist er Ehrenbeamter, so lange wie kein anderer im Ammerland, sagt der Mann aus Loy. Der Feuerwehr ist er aber noch viel länger verbunden.

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Mit 13 Jahren zur Wehr

Seit 1968 ist zum Buttel in der Feuerwehr aktiv. Damals gehörte er in Loy mit 13 Jahren zu den Mitgründern der Jugendfeuerwehr. „Der frühere Ortsbrandmeister Hermann Denker rührte auf dem Schulhof die Werbetrommel und ich dachte: Da kann ich ja mal hingehen“, erinnert sich zum Buttel und meint: „Da bin ich dann gleich hängen geblieben – mit Feuer und Flamme.“

Feuerwehr wählt Dienstag Nachfolger

Das Gemeindekommando der Rasteder Feuerwehren kommt am Dienstag, 24. Januar, zusammen, um einen neuen Gemeindebrandmeister zu wählen. Über das Votum der Feuerwehren muss dann noch die Politik abstimmen. Dies erfolgt zunächst nichtöffentlich im Verwaltungsausschuss und abschließend im Gemeinderat am 28. Februar. Die Amtszeit des noch amtierenden Gemeindebrandmeisters Erwin zum Buttel endet offiziell am 31. März 2017.

Fünf Jahre später, am 23. Februar 1973, wechselte zum Buttel von der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Loy-Barghorn. 1980 wurde er dann Ortsbrandmeister in Loy. Da war er gerade 25 Jahre alt.

„Da gab es damals durchaus Kritik, weil einige meinten, wie könnt ihr so einen jungen Kerl wählen“, schildert zum Buttel. Doch er habe den Rückhalt der älteren Generation gehabt, die ihn als Ortsbrandmeister haben wollte.

Die Älteren waren es auch, die damals schon vorhersagten: „Du bist zu jung. Die nehmen dich uns irgendwann weg“, sagt zum Buttel. Die Älteren hätten da ein besseres Gespür gehabt, er selbst habe da noch gar nicht an einen Aufstieg gedacht.

1994 erfüllte sich die Ahnung der Älteren dann tatsächlich. Zum Buttel gab das Amt als Ortsbrandmeister in Loy ab und übernahm den Posten des Gemeindebrandmeisters. Sein wichtigstes Anliegen seitdem: „Der Zusammenhalt der Feuerwehren in der Gemeinde“, sagt er.

Und das sei nicht immer einfach gewesen. Es gibt größere Einheiten und kleinere. Vor allem die Ausstattung der Wehren mit Fahrzeugen und Ausrüstung sei da immer ein Thema. Doch zum Buttel ist sich sicher, dass er seinem Nachfolger eine gut da stehende Gemeindefeuerwehr übergeben wird.

Nach dem Ende seiner Amtszeit wird zum Buttel wieder ganz normales Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Loy-Barghorn sein. Außerdem ist er weiter berufstätig und arbeitet als Disponent auf einem Umschlagbahnhof der Deutschen Bahn im Güterverkehrszentrum in Bremen-Neustadt.

Im Ortsverein einbringen

In Loy habe er zudem eine enge Verbindung zum Ortsverein. „Da möchte ich mich etwas mehr einbringen“, sagt zum Buttel. Außerdem zieht sein Sohn mit seiner Tischlerei gerade in einen Neubau an der Tannenkrugstraße. „Da gibt es immer etwas zu tun“, weiß der 61-Jährige.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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