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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Feuerwehr trainiert seltene Eisrettung

30.01.2013

Jeddeloh Ii Aufs Eis geschickt wurden jetzt Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Jeddeloh II. Bei einer Übung am Rathjenweg in Jeddeloh II musste eine Person, die nach einem Unfall Hilfe holen wolle und in einen zugefrorenen Teich einbrach, gerettet werden. Außerdem hatten sich die Kameraden um vier „Verletzte“ in einem Auto zu kümmern, das in einen Graben gerutscht war.

Die Eisrettung – durch das Tauwetter der vergangenen Tage war die Eisdecke bereits kräftig angetaut – dauerte nur wenige Minuten. Ende vergangener Woche hatte man bei dickerer Eisdecke noch geplant, dass ein Mensch in das Eis einbricht, doch jetzt wurde mit einer Puppe trainiert.

Nach kurzer Besichtigung der Unfallstelle beorderte Einsatzleiter Alf Kruse drei Feuerwehrkameraden zu der Unfallstelle. Ausgestattet mit Seilen und Leiter wurde zunächst die im Eis eingebrochene „Person“ gesichert, dann wurde die Leiter zu der eingebrochenen „Person“ geschoben. Über diese Leiter kletterte ein Feuerwehrmann zu der im Teich eingebrochenen Person. Als er sie im Sicherheitsgriff hatte, wurden beide samt Leiter zurück aufs Ufer gezogen.

Um die Rettung möglichst schnell absolvieren zu können, verzichteten die hier eingesetzten Rettungskräfte auf den Einsatz von Scheinwerfern. Zwei Taschenlampen genügten, um soviel Helligkeit zu erzeugen, dass die Rettung schnell und erfolgreich stattfinden konnte.

Sowohl die Eisrettung als auch die Rettung der Verletzten aus dem Auto absolvierten die 18 eingesetzten Feuerwehrfrauen und –männer mit Bravour und im Zeitrahmen. Kleinere Fehler wurden nach Ende des Einsatzes noch vor Ort auf dem Hof der Familie Ahlers am Rathjenweg besprochen.

Die Idee für eine solche Übung hatten Bastian Krause und Dennis Claus, beide Mitglieder in der Freiwilligen Feuerwehr Jeddeloh II. Gerade die Eisrettung sei eine Übung, die kaum trainiert werde, sagten sie. Sowohl die beiden Organisatoren der Übung als auch der stellvertretende Ortsbrandmeister Alf Kruse waren mit dem Verlauf insgesamt zufrieden.

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