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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Bauarbeiten im Feuerwehrhaus der Friedrichsfehner Wehr

25.07.2019

Friedrichsfehn /Kleefeld Zu sehen ist die markante Halle am Jeddeloher Damm über den Bauzaun hinweg schon – doch derzeit können nur die wenigsten verfolgen, wie sich der Neubau der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsfehn mit den neuen Räumen für die Dorfgemeinschaft Kleefeld entwickelt. Denn ein Teilstück des Jeddeloher Damms, an dem das Feuerwehrgelände im Grenzbereich zwischen Kleefeld und Friedrichsfehn liegt, ist derzeit voll gesperrt. Eine neue Linksabbiegespur wird hergerichtet.

„Diesen Donnerstag soll die Tragschicht aufgebracht werden und diesen Freitag die Deckschicht. Wenn alles optimal läuft, wird zu Wochenbeginn aufgehoben und ab kommenden Montag, 22. Juli, kann hier wieder der Verkehr fließen“, sagt Rolf Torkel, Allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin.

Die neue Linksabbiegespur auf dem Jeddeloher Damm, der Landesstraße 828, lässt die Gemeinde nach Absprache mit anderen Behörden herrichten, um in diesem Bereich den Verkehr besser zu ordnen. Denn die Abbiegespur solle nicht nur als Zufahrt zum neuen Feuerwehrhaus mit Dorfgemeinschaftsräumen genutzt werden, sondern als Zufahrt zum Betriebsgelände der Firma Hilgen und eventueller weiterer Betriebe, die im geplanten Gewerbegebiet am westlichen Dorfrand Friedrichsfehn entstehen könnten. Zusammen mit der Erschließungsstraße zur Feuerwehr würde die Herrichtung der Linksabbiegespur rund 400 000 Euro kosten.

Und wie steht es nun um das Feuerwehrhaus mit den Dorfgemeinschaftsräumen auf dem rund 5000 Quadratmeter großen Gelände am Jeddeloher Damm, das die Gemeinde erwarb? Wie weit sind die Arbeiten?

Die Außenarbeiten an der Stahlhalle, die eine Fläche von rund 700 Quadratmetern hat, seien bis auf die Außenanlagen fast fertig, derzeit werden die Innenarbeiten verrichtet, heißt es aus dem Rathaus. In diesen Tagen sind Mitarbeiter einer emsländischen Firma mit Bodenarbeiten beschäftigt. Im Einsatz ist dabei beim Verkleben der Bitumenschweißbahnen auch ein Schweißbrenner, der für Flammen in der Feuerwehr sorgt. Im November dieses Jahres soll das neue Gebäude – das rund 1,7 Millionen Euro kostet – bezugsfertig sein.

Seit langem warten die Friedrichsfehner Feuerwehrkameraden auf moderne Räumlichkeiten, denn das aus dem Jahr 1980 stammende Feuerwehrhaus an der Friedrichsfehner Straße ist stark sanierungsbedürftig. Bereits 2015 hatte Mitarbeiter der Feuerwehrunfallkasse unter anderem die enge Fahrzeughalle, an dessen Seite sich unmittelbar neben den Feuerwehrfahrzeugen der Schrank mit der Einsatzkleidung, bemängelt. Kritisiert worden war auch die schmale Auffahrt, auf der sich ausrückende Fahrzeuge und ankommende Kameraden begegnen. Heute sind getrennte Zu- und Abfahrten vorgeschrieben.

Eine Sanierung des alten Gebäudes an der Friedrichsfehner Straße wäre fast genauso teuer gewesen wie ein Neubau. Deshalb hatte der Gemeinderat einen Neubau befürwortet. Da die Dorfgemeinschaft Kleefeld mit dem Verkauf des Kleefelder Krooges ihre Räume verlor und sich keine neuen im Dorf fanden, wird sie nun im hintren Bereich der neuen Feuerwehr ein neues „Zuhause“ erhalten.

Eigentlich sollte das neue Gebäude mit Doppelnutzung bereits Ende 2018 fertig sein, doch immer wieder gab es Verzögerungen, zuletzt wegen zwischenzeitlich verschärfter Brandschutzauflagen. Deshalb mussten die Stahlelemente der neuen Halle vor dem Zusammenfügen neuen Schutzstrich erhalten.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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