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Für 220 Jahre Engagement „Danke“ gesagt

10.10.2014

Gristede Gleich doppelten Grund zum Feiern hatte Oberfeuerwehrmann Heino Wemken im „Gristeder Hof to Horn“. Bei der Herbstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gristede wurde er für seine 60-jährige Treue geehrt – und musste dann noch zusätzlich eine Menge Hände schütteln, weil er an diesem Tag auch seinen 82. Geburtstag feierte.

Längst gehört Heino Wemken der Altersabteilung an: Er war der Einheit als Aktiver am 2. April 1954 beigetreten. „Da waren wohl die anderen heute zu Ehrenden noch gar nicht geboren“, machte stellvertretender Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr deutlich, dass die Einheit an diesem Abend vier weitere Kameraden zu ehren hatte – für ihre jeweils 40-jährige Treue. Alle vier sind immer noch im aktiven Dienst, wie auch Wiefelstedes Bürgermeister Jörg Pieper betonte.

Löschmeister Erich Behlen trat der Gristeder Wehr am 14. Juli 1974 bei – genau wie Oberfeuerwehrmann Heinert Wardenburg. Einen „bunteren“ Weg nahm Hauptbrandmeister Werner Bunjes, der am 3. Mai 1974 in der Jugendfeuerwehr Loy-Barghorn begann, von 1976 bis 1984 in der heute nicht mehr existierenden Einheit Ipwegermoor aktiv war und dann bis 1988 der Feuerwehr Ohmstede angehörte. Seit 24. August 1988 gehört er der Gristeder Wehr an, war dort von 2001 bis 2007 auch Ortsbrandmeister und hatte vom 1. Oktober 2003 bis 15. März 2005 zudem das Amt des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters inne.

Spätestens mit der Ehrung von Johann Westendorf wurde deutlich, warum Andree Hoffbuhr mit Bürgermeister Jörg Pieper die Ehrungen vorgenommen hatte: Schließlich hätte sich Kreisbrandmeister Johann Westendorf ja schwerlich selbst für seine 40-jährige Treue zur Einheit Gristede danken können. Westendorf war der Gristeder Wehr am 1. April 1974 beigetreten. Er war von 1995 bis 2003 Gemeindebrandmeister und stellvertretender Kreisbrandmeister und übt seit 1. Oktober 2003 das Amt des Kreisbrandmeisters aus. Bürgermeister Jörg Pieper bescheinigte ihm denn auch „höchstes Engagement“. Stellvertreter Andree Hoffbuhr machte deutlich, dass beim „Aufstieg“ in der Feuerwehr immer weniger Zeit für den aktiven Dienst bleibe. Dabei den Bezug zur Basis nicht zu verlieren – das sei nicht leicht. „Du hast das immer geschafft – Hut ab“, bescheinigte Hoffbuhr seinem Vorgesetzten, der zudem „eine Menge Lehrgänge absolviert hatte – „eine wahre Pracht“, geriet da Hoffbuhr regelrecht ins Schwärmen.

Befördert wurde an diesem Abend Ortsbrandmeister Torsten Hots – vom Hauptfeuerwehrmann zum Löschmeister.

Im Vorfeld hatte Jörg Pieper herausgestellt, dass alle zu Ehrenden sich große Verdienste um das Gemeinwohl erworben hätten. Er betonte die Unverzichtbarkeit der Freiwilligen Feuerwehren: Bürger, Verwaltung und Gemeinderat wüssten, was sie an ihnen hätten. Sie nähmen einen festen Platz im Sicherheitskonzept der Gemeinde ein. Die Mitarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr erfordere ein großes Engagement, sagte Pieper. Alle Mitglieder brächten viel Zeit, Kraft und Mut für einen Einsatz auf, der ihnen wichtig sei. „Und sie machen kein Aufhebens davon“, schloss der Bürgermeister.

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