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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Einsatz: Großbrand in Holzmanufaktur

17.02.2014

Neusüdende Fünf Stunden kämpften die Einsatzkräfte am Sonnabendmorgen gegen die Flammen, die eine Holzmanufaktur in Neusüdende zu zerstören drohten. Das Feuer, das in einer Lagerhalle ausgebrochen war, griff bereits auf die Tischlerei über, konnte aber rechtzeitig eingedämmt werden. Die Lagerhalle brannte jedoch aus.

„Das hätte auch anders ausgehen können“, sagt der stellvertretende Gemeindebrandmeister Horst Steenken, der am Sonnabend vor Ort war. „Die alten Gebäude sind alle miteinander verbunden, das Feuer breitete sich in einer Zwischendecke aus. Wir kamen an den Brandherd zunächst nicht heran.“

Rund 140 Einsatzkräfte der Feuerwehren Neusüdende, Ofenerdiek, Rastede, Ipwege-Wahnbek, Hahn-Lehmden und Elmendorf waren vor Ort. Die Einheit Hahn war nachalarmiert worden, um zusätzliche Atemschutzträger für die kräftezehrenden Löscharbeiten zu haben, berichtet Steenken.

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Als die ersten Feuerwehrleute gegen 6.30 Uhr am frühen Sonnabendmorgen an der Hakenstraße eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus der Lagerhalle der Holzmanufaktur. Drinnen befanden sich mehrere Maschinen, ein Spänebunker, ein Ofen, ein Wohnmobil und ein kleiner Radlader, schildern Steenken und Neusüdendens Ortsbrandmeister Hermann Folte.

Das Feuer griff bereits auf das benachbarte Tischlereigebäude über. „Zum Glück konnten wir früh genug mit unseren Atemschutzträgern reingehen, um ein weiteres Ausbreiten zu verhindern“, sagt der stellvertretende Gemeindebrandmeister.

Um den Brandherd in der Lagerhalle einzudämmen, war indes zusätzliche Hilfe nötig. „Eine benachbarte Firma brachte einen Radlader, mit dem wir das Blechdach abreißen konnten“, sagt Steenken. Erst dann konnte das Feuer, das sich durch die Zwischendecke fraß, gelöscht werden.

Mit Hilfe einer Wärmebildkamera suchten die Einsatzkräfte anschließend nach weiteren Glutnestern. Gegen 11.30 Uhr rückten die letzten Einheiten ab. Die Freiwillige Feuerwehr Neusüdende übernahm die Brandwache.

Am Sonntagmorgen rückten die Kameraden noch einmal zu der Holzmanufaktur aus. Späne, die zu Pellets gepresst werden, hatten wieder zu qualmen begonnen. Die Einsatzkräfte legten einen Schaumteppich über die Späne.

Nach Angaben der Polizei ist die Ursache für den Großbrand in Neusüdende noch unklar. Menschen wurden bei dem Feuer nicht verletzt. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehr als 200 000 Euro.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/ammerland 
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Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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