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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Großeinsatz auf dem Rollfeld

18.04.2011

BAD ZWISCHENAHN Ihre Schlagkraft und gute Zusammenarbeit stellten am Sonntag die Ortsfeuerwehren der Gemeinde Bad Zwischenahn unter Beweis. An der großen Gemeindeübung auf dem Fliegerhorst beteiligten sich mehr als 120 Kameraden der acht Wehren. Dazu waren noch 35 Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus allen fünf Bereichen des Ammerlandes im Einsatz.

Die gestellten Aufgaben forderten den Kameraden einiges ab. So hatten sich auf dem Rollfeld zwei Autounfälle ereignet. Während eines illegalen Rennens fuhren zwei Autos ineinander, wenige Meter davon entfernt hatte sich ein weiteres Auto überschlagen und war in Brand geraten.

Dazu brach in zwei Hangars Feuer aus. Die Einheiten hatten hier unter Einsatz von Atemschutzgeräten mehrere Personen zu retten. Da die Wasserhydranten ausgefallen waren, mussten die Löschfahrzeuge mit Wassertank zu einem nah gelegenen Brunnen fahren. Dort luden sie ihre Tanks auf und transportierten das Wasser in einem Pendelverkehr zur Brandstelle.

Der Pendelverkehr wird bei entsprechenden Einsätzen sehr selten angewendet und war ein zentraler Bestandteil dieser Übung. Sowohl Kreisbrandmeister (KBM) Johann Westendorf als auch Gemeindebrandmeister (GBM) Heino Brüntjen zeigten sich nach einem ersten Fazit sehr zufrieden mit dem Verlauf. „Alle Aufgaben seien ordentlich abgearbeitet worden“, so GBM Brüntjen, der mit dem Ofener Ortsbrandmeister Andreas Aßmann und dem stellvertretenden GBM Hartmut Schaffer das Szenario ausgearbeitet hatte.

In Anwesenheit von Andrea Kleemann, Sachbearbeiterin des Feuerwehrwesens in Bad Zwischenahn, und Bürgeramtsleiter Timo Tapken erreichten die Wehren sehr schnell den Unfallort und machten sich zügig an die Arbeit. Aufgetretene Mängel im Ablauf wurden bei einem ersten Nachgespräch vor Ort erörtert.

Die große Resonanz von Feuerwehrleuten und Rettungskräften bei dieser Gemeindeübung machte deutlich, wie ernst die ehrenamtlich Tätigen ihre Aufgaben für das Wohl der Allgemeinheit nehmen. Nicht nur die Koordination der verschiedenen Einheiten funktionierte, sondern auch die Zusammenarbeit mit dem DRK. Der Kreisbereitschaftsleiter des DRK, Jarek Becker, nutzte die Übung, um Strukturen der Schnellen Einsatzgruppe (SEG) zu trainieren.

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