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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Grüne sehen hier weiterhin rot

21.07.2017

Rastede Die Sicherheit im Kreuzungsbereich verbessern: Das war der Grund, der die Grünen-Kreistagsfraktion im Februar veranlasst hatte, beim Landkreis den Aufbau einer Ampel an der Raiffeisenstraße in Höhe der Einmündung August-Brötje-Straße zu beantragen. Wie Eckhard Roese, Kreistagsmitglied der Grünen aus Rastede, am Mittwoch berichtete, habe der Landkreis diesen Antrag nun abgelehnt.

Der Landkreis weist darauf hin, dass die Installation einer Ampel an bestimmte Voraussetzungen geknüpft sei. Erst ab 750 Fahrzeugen pro Stunde und mindestens 50 Fußgängerquerungen stündlich werde eine Ampel für Fußgänger empfohlen.

Einen Monat lang, von Ende Februar bis Ende März, habe der Landkreis die Verkehrssituation in dem Bereich analysiert, heißt es in dem Schreiben, das Roese jetzt erhalten hat. Die tägliche Verkehrsbelastung habe bei 10 896 Fahrzeugen gelegen. Bei der Auswertung habe man festgestellt, dass das höchste Fahrzeugabkommen zwischen 7 und 8 Uhr sowie zwischen 16 und 18 Uhr festzustellen ist. Hier sei ein Wert von mehr als 750 Fahrzeugen pro Stunde verzeichnet worden.

Bei Ortsterminen habe der Kreis die Verkehrssituation insgesamt in Augenschein genommen. Im Mai wurden zudem Querungszahlen und Wartezeiten ermittelt. Dabei seien zwischen 7 und 8 Uhr insgesamt sechs Radfahrer gezählt worden, die die Raiffeisenstraße querten. Zwischen 15.45 und 16.45 Uhr seien es 18 und zwischen 16.45 und 17.45 Uhr 15 Fuß- und Radfahrerquerungen gewesen.

Die Dauer der Abbiegevorgänge aus der August-Brötje-Straße wurde ebenfalls gestoppt. Auffällig lange Wartezeiten seien auch während des Berufsverkehrs nicht festgestellt worden, so der Landkreis. Bis auf wenige Ausnahmen habe die Wartezeit unter einer Minute gelegen.

Da nach einer von der Polizeiinspektion vorgelegten Unfallstatistik auch das Unfallgesehen in dem Bereich unauffällig sei, werde derzeit keine dringende Notwendigkeit für den Bau einer Ampel gesehen, so der Landkreis weiter.

Grünen-Abgeordneter Roese will trotz des negativen Bescheids nicht locker lassen. Seiner Meinung nach spricht die geringe Zahl der Querungen dafür, dass es sich um einen gefährlichen Bereich handelt. „Sonst würden mehr Leute versuchen, die Straße dort zu queren“, sagt er.

Nach dem Umbau des Einkaufsstandortes an der Raiffeisenstraße (Abriss und Neubau des Rewe-Marktes und Ansiedlung von Aldi) will Roese deshalb aufgrund der dann veränderten Situation einen neuen Anlauf nehmen.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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