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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Über zwei Jahre Haft für 25-jährigen Schläger

25.01.2017

Westerstede /Tange Am Ende klickten die Handschellen für den 25-jährigen Angeklagten im Amtsgericht Westerstede. Zwei Jahre und drei Monate Gefängnis wegen gefährlicher Körperverletzung in mehreren Fällen. Der Vorsitzende Richter und seine beiden Schöffen hatten sich bewusst gegen eine Bewährungsstrafe ausgesprochen. „Eine große Gefährlichkeit“ sowie „große Aggressivität“ gehe von dem einschlägig vorbestraften Täter aus, der am 15. Mai vergangenen Jahres zwei junge Männer mit Fausthieben und Bierflaschen verletzte.

Es war auf dem Frühtanz in Tange. Der Angeklagte hatte 1,82 Promille, als er das Wort „Hurensohn“ vernahm. „Ich fühlte mich direkt angesprochen“, so der Westersteder, dessen Mutter mehrere Jahre lang als Prostituierte gearbeitet hatte. Der Täter überlegte nicht lange, griff in eine vor ihm stehende Bierkiste und nach einem kurzen Wortgefecht schlug er die beiden ihm bis dahin unbekannten jungen Männer, die mit ihrem Auto vor der Diskothek geparkt hatten, mit jeweils einer vollen Bierflasche ins Gesicht. Die eine zersplitterte sofort und hinterließ beim ersten Opfer Schnittwunden an der Schläfe und auf der Stirn. Das zweite Opfer wurde härter getroffen. Die Stirn des jungen Mannes musste genäht werden.

„Wir standen alle total unter Schock“, erinnert sich einer der geladenen Zeugen. Überall waren Splitter und Bier, mein Freund blutete stark. Wir waren überhaupt nicht auf Streit aus, haben ihn gar nicht gemeint, sondern uns nur untereinander geneckt“, sagte der 21-jährige Student kopfschüttelnd.

Obwohl der Angeklagte sich reumütig zeigte und sich bei den Opfern entschuldigte, bewahrte ihn das diesmal nicht vor dem Gefängnis. Denn bereits zwei Monate nach der Attacke in Apen hatte er einem Bekannten aus dem Fußballverein in Augustfehn einen Zahn ausgeschlagen – am 30. Juli auf dem Fest der 1000 Laternen.

„Er hat mich provoziert, mir immer wieder ins Gesicht gefasst“, versucht sich der Westersteder zu rechtfertigen. Nun muss er ins Gefängnis.

Julia Zube Volontärin / NWZ-Redaktion
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