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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

POLIZEI: Lebensretter finden Hilfsaktion „normal“

21.05.2007

WESTERSTEDE Eine Tante hatte den Aufruf in der NWZ gelesen. Wenig später meldeten sich die Lebensretter bei der Polizei. Sie waren nach der Hilfsaktion privat nach Rothenburg/Wümme gefahren.

Von Heiner Otto

Die gute Nachricht gleich vorweg: Dem dreijährigen Mädchen, das am Freitag voriger Woche kopfüber in den Westersteder Thalenteich gestürzt und von zwei jungen Leuten gerettet worden war, geht es gut. „Nach unseren Erkenntnissen musste das Kind nur zur Beobachtung ins Krankenhaus. Geblieben ist wohl der Schreck“, sagte Polizeioberkommissar Hermann Nee von der Westersteder Polizei am Sonntag der NWZ.

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Bereits am Sonnabendnachmittag hatten sich der 25-jährige Lebensretter und seine 23-jährige Freundin bei der Polizei gemeldet. Beide hielten sich privat in Rothenburg/Wümme auf, konnten den Aufruf der Polizei in der NWZ also nicht gelesen haben. Anders die Tante des 25-Jährigen. Sie erinnerte sich daran, dass der junge Mann am Freitag klitschnass nach Hause gekommen war. So klärte sich die Identität der mutigen Helfer dann doch noch relativ schnell.

Die jungen Leute finden ihre Hilfsaktion allerdings weitaus weniger spektakulär, als ihre Umgebung das wohl wahrgenommen hat. Die junge Frau soll sofort in den Teich gesprungen und das bereits unter Wasser treibende Kind herausgezogen haben. Auch ihr Begleiter sprang ins Wasser. Gemeinsam brachten sie die Kleine ans Ufer. Während der Rettungsdienst eintraf, gingen beide nach Hause, um die nasse Kleidung zu wechseln. „Eigentlich alles ganz normal. Das hätte jeder andere auch gemacht. Wir haben uns über das Dankeschön der Polizei gefreut, in die Medien möchten wir aber nicht deswegen“, sagte der 25-Jährige der NWZ.

Was der Helfer als „normal“ bezeichnete, hält die Polizei allerdings für einen enormen Glücksfall. „Gut, dass die beiden sofort zur Stelle waren. Die Folgen wären sonst möglicherweise unabsehbar gewesen“, sagten Hermann Nee und sein Kollege Matthias Logemann übereinstimmend.

Der 25-Jährige, ein gebürtiger Westersteder, absolviert in Rothenburg eine Ausbildung, die 23-Jährige wohnt in der Kreisstadt.

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