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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Feierstunde: Löschmäuse mit Feuereifer dabei

30.03.2015

Metjendorf In Metjendorf ist am Sonnabend die erste Kinderfeuerwehr im Landkreis Ammerland gegründet worden. Gleich neun Redner unterstrichen die Bedeutung dieses Aktes und überreichten nützliche Geschenke an die 21 Kinder.

Ortsbrandmeister Gerriet Schulz begrüßte die „Löschmäuse“ mit den Worten: „Ihr seid heute die kleinen Stars.“ Man habe im vergangenen Jahr mit der Diskussion um die Kinderfeuerwehr Metjendorf „ein heißes Eisen“ angefasst und manch einer habe ordentlich „Öl ins Feuer gegossen“. Aber die Kinder seien bald „Feuer und Flamme“ gewesen, sagte er.

Bürgermeister Jörg Pieper sprach von einem „großen Tag für kleine Leute“. Er stellte fest, dass in dieser „kleinen Elitetruppe alle mit Feuereifer dabei gewesen seien“. Mit einem Karton voll Mützen mit dem Emblem der „Löschmäuse Metjendorf“ bedankte er sich bei den Kindern und allen Feuerwehrleuten, die an der Gründungsarbeit beteiligt waren. Gemeindebrandmeister Heiko Bruns hatte zwar kein Geschenk dabei, versprach aber: „Beim nächsten Dienstnachmittag bringe ich euch Pommes und Cola vorbei.“

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Hilke Schulz, die neue Kinderfeuerwehrwartin, hatte im vergangenen Jahr von ihrem Mann Gerriet ein Handbuch für die Einrichtung einer Kinderfeuerwehr „in die Hand gedrückt“ bekommen, erzählte sie. „Ich bin seit 24 Jahren in der Feuerwehr und war sofort begeistert von dem, was da drin steht“, sagte sie.

Viele Ideen gesammelt

Mit elf Kameradinnen und Kameraden hat sie inzwischen viele Ideen gesammelt. „Ich möchte mit meinem Team die Kinder spielerisch an die Aufgaben einer Feuerwehr heranführen. Dabei sollen alle viel Spaß haben“, sagte die Mutter zweier inzwischen großer Kinder. Unterstützt wird sie von ihren Stellvertretern Daniel Burhop und Jenny Gerdes.

Ob Bezirksjugendfeuerwehrwart Werner Mietzon, Kreisbrandmeister Johann Westendorf, Kreisjugendfeuerwehrwart Dieter Behrens, Gemeindebrandmeister Bruns, Klaus Fischer vom Oldenburgischen Feuerwehrverband oder Jugendfeuerwart Marcel Bartels – alle waren sich einig, dass eine Kinderfeuerwehr der beste Weg sei, über die Jugendfeuerwehr aktive und einsatzfähige Feuerwehrleute aufzubauen.

Erste Löschübungen

Kreisbrandmeister Westendorf meinte: „Die Eltern können stolz sein auf ihre Kinder.“ Nachdem seine Kinder „Mama und Papa“ sagen konnten, sei das nächste Wort gleich „Tatütata“ gewesen, erinnerte er sich.

Leni (7) war am Sonnabend begeistert dabei. Ihr hätten die „Löschübungen“, die mit „echten Spritzen“ auf ein „brennendes Haus“ gemacht werden durften, viel Spaß gemacht. „Und beim Osterfeuer freue ich mich schon auf den Fackelzug, bei dem ich vielleicht eine Fackel tragen darf“, sagte Leni. „Unsere Leni ist keine so große Computerliebhaberin, sie muss immer richtig was zu tun haben“, freute sich Mama Jasmin Beer.

Bei Katharina (7) sei der Zwillingsbruder ihrer Mutter „Schuld“, dass sie zur Feuerwehr wollte, erzählte Karin Nagel. „Katharina hat immer mit großem Interesse zugehört, wenn ihr Onkel von der Feuerwehr berichtete.“ Und als Katharina dann den Prospekt von der Feuerwehr Metjendorf in ihrer Schule hatte liegen sehen, war für sie klar: „Da mache ich mit.“

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