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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Erste Hilfe im Feuerwehrhaus

12.07.2019

Loy Erste Hilfe leicht gemacht: Im Feuerwehrhaus in Loy ist seit Kurzem ein Defibrillator untergebracht. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Loy-Barghorn beschaffte das medizinische Gerät, das auch der Allgemeinheit zur Verfügung stehen soll, „falls in der Umgebung etwas passiert“, wie Ortsbrandmeister Markus Meyer erklärt. Es handele sich um den einzigen öffentlich zugänglichen Defibrillator im Dorf. Mitgliedsbeiträge des Fördervereins und Spenden der Dorfbevölkerung machten die Anschaffung des rund 1500 Euro teuren Gerätes möglich.

„Wir haben gleich neben dem Feuerwehrhaus die Grundschule, die Sporthalle und den Sportplatz“, berichtet Meyer. Auch nach Schulschluss treffen sich dort viele Gruppen. Deshalb sei es der Feuerwehr ein wichtiges Anliegen gewesen, im Dorf einen Defibrillator vorzuhalten.

Es handelt sich um einen so genannten Automatisierten externen Defibrillator (AED), der auch von Laien bedient werden kann. Genutzt wird das medizinische Gerät zur Behandlung von Herz-Rhythmus-Störungen durch die Abgabe von Stromstößen. Das umgangssprachlich auch „Laiendefi“ genannte Gerät sagt dem Anwender, was er im Ernstfall zu tun hat. Zudem gibt es an der Tasche, in der sich der Defi befindet weitere Informationen.

Doch wie kommt ein Bürger im Notfall an das Gerät im Feuerwehrhaus, das normalerweise verschlossen ist? „Der Standort des Defi ist bei der Großleitstelle hinterlegt“, erklärt Meyer. Wer also telefonisch einen Notfall meldet, kann sich zum Feuerwehrhaus begeben, die Leitstelle habe dann die Möglichkeit, dieses aus der Ferne zu öffnen. „Bei uns läuft in diesem Moment dann ebenfalls ein Alarm auf“, sagt Meyer. Die Kameraden könnten dann unterstützen und das Feuerwehrhaus wieder abschließen. Denkbar ist ferner, dass die Leitstelle die Feuerwehr anfordert, weil der Defi andernorts benötigt wird. „Wir hoffen aber, dass wir den Defi nie benötigen werden und wenn doch, dass er hilft“, sagt Meyer.

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Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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