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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Feuerwehr: Mit Florentinchen immer auf Tour

26.01.2015

Südbäke Johann Engelbart war der „Star“ in der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Südbäke. Der „Vater“ der historischen Löschgruppe wurde am Freitagabend für 50-jährige Tätigkeit im Löschwesen geehrt.

Engelbart berichtete über die vielen Aktivitäten, die er und seine Kameraden mit „Florentinchen“, der inzwischen 115 Jahre alten Handdruckspritze, im vergangenen Jahr unternommen hatten.

Der 78-Jährige informierte über die vielen Fahrten und die 14 Veranstaltungen, die ihn und „Florentinchen“ quer durch Niedersachsen und bis nach Hoogezand (Niederlande) geführt hatten. Dort war das Fahrzeug mit 80 anderen an einem Umzug beteiligt. Bald wird es einen Film vom Video-Club Rastede über „Florentinchen“ geben.

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Bürgermeister Dieter von Essen hob in seiner Laudatio Engelbarts Lebensleistung besonders hervor. Am 7. Dezember 1964 war Engelbart in die Feuerwehr Südbäke eingetreten. 1974 war er zum Oberfeuerwehrmann, 1994 zum Hauptfeuerwehrmann befördert worden.

Engelbart ist noch heute Schriftführer bei den Alterskameraden – für die Handdruckspritze. 1989 wurde ihm das Niedersächsische Ehrenzeichen für 25-jährige Dienste im Feuerlöschwesen verliehen, 2005 wurde er für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt.

„Johann Engelbart ist ein wandelndes Heimatlexikon“, stellte von Essen fest. Er solle mal ein Buch schreiben, forderte er den Geehrten auf, denn „dat is allns wunnebor, wat Jan maakt“, lobte der Bürgermeister. Dann übergab er dem Jubilar eine Urkunde und die Feuerwehruhr.

Engelbart sei ein Aushängeschild des Feuerlöschwesens, meinte Kreisbrandmeister Johann Westendorf. Er arbeite heute noch mehr als in seiner aktiven Zeit. Westendorf verlieh Engelbart Urkunde und Ehrennadel des Landesfeuerverbandes Niedersachsen.

Bevor Ortsbrandmeister Jürgen Dörr einstimmig wiedergewählt wurde, berichtete er über insgesamt 2427 geleistete Dienst- und Hilfestunden, über zahlreiche Lehrgänge und Extradienste. Fahrzeugbrände, Großbrände, Unfälle (auch mit tödlichem Ausgang) und Sturmschäden mussten bewältigt werden. Bei den Übungen wurde die Bunkerübung der Atemschutzgeräteträger besonders hervorgehoben.

Gemeindebrandmeister Erwin zum Buttel beförderte Alexandra Vorwerk zur Feuerwehrfrau und Anne Sandkuhl zur Hauptfeuerwehrfrau. Hergen Büsing wurde zum Feuerwehrmann und Stephan Brumund zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

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