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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Ehrenamt braucht Verständnis

17.04.2018

Ohrwege /Ammerland Die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Ammerland sind für die Zukunft gut aufgestellt. Zu diesem Ergebnis kam am Sonntag Kreisbrandmeister André Hoffbuhr auf der Kreisfeuerwehrverbandstagung im „Ohrweger Krug“ in Ohrwege. Mehr als 200 Feuerwehrkameraden aus insgesamt 38 Einheiten sowie Ehrengäste wie Landrat Jörg Bensberg, die Bürgermeister der Ammerländer Kommunen oder auch die Leiter der beiden Polizeikommissariate verfolgten die Veranstaltung mit großem Interesse.

Bürgermeister Dr. Arno Schilling, gewissermaßen „Gastgeber“ der diesjährigen Jahreshauptversammlung, lobte in seinem Grußwort die Aktivitäten der Freiwilligen Feuerwehren sowie die Aus- und Nachrüstung mit modernen Fahrzeugen und Sicherheitsausrüstung.

Er ging aber auch auf die Freistellung der ehrenamtlich tätigen Rettungskräfte bei der Alarmierung während der Arbeitszeit ein. „Die Besetzung bei einem Tagesalarm wird dadurch gewährleistet, dass mehrere Einheiten benachrichtigt werden. So werden Arbeitgeber und Kollegen der einzelnen Feuerwehrkameraden nicht über Gebühr belastet.“ Trotzdem brauchen Freiwillige Feuerwehrleute verständnisvolle Arbeitgeber. Eine Auszeichnung für seinen Betrieb erhielt an diesem Vormittag Wilhelm Santen, Geschäftsführer der Raiffeisen-Warengenossenschaft Bad Zwischenahn. Dort sind fünf Mitarbeiter Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, die bei Einsätzen während der Arbeitszeit mit Unterstützung der Kollegen und der Betriebsführung ihren Arbeitsplatz für diese Aufgaben verlassen dürfen, ohne die Zeit später mit Urlaub oder Überstunden verrechnen zu müssen.

„Es ist sehr wichtig, dass auch Familien und Partner hinter diesem Engagement stehen“, ergänzte Landrat Jörg Bensberg in seinem Grußwort. „Dadurch erfahren die Feuerwehrkameraden auch eine emotionale Stärkung in einer ehrenamtlichen Arbeit, die auch immer wieder zu psychischen Belastungen führen kann.“

Doch trotz aller Widrigkeiten sollte das Wirken bei der Feuerwehr auch Spaß machen, wie Hoffbuhr betonte. Mit einem gewissen Stolz wurde auch mitgeteilt, dass im letzten Jahr eine neue Jugendfeuerwehr-Gruppe dazugekommen ist. Jetzt betreiben die Freiwilligen Feuerwehren im Ammerland insgesamt sechs Kinder- und 16 Jugendfeuerwehren mit insgesamt über 450 Mitgliedern.

Neben dem Jahresbericht über die Tätigkeiten im Jahre 2017 in den verschiedenen Bereichen wie Ausbildung, Gefahrgutzug, Kreisfeuerwehrbereitschaft, Technische Einsatzleitung sowie die Arbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehr standen verschiedene Ehrungen und Beförderungen auf dem Programm.

Zum Ehrenmitglied der Kreisfeuerwehr wurde Erwin zur Budde ernannt. Thomas Schellstede wurde vom Oberlöschmeister zum Hauptlöschmeister befördert, während Hauptbrandmeister Jürgen Scheel ab jetzt im Rang eines Abschnittsbrandmeisters tätig ist.

Mit der Verdienstmedaille in Silber des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes wurde Gerriet Schulz ausgezeichnet, während sich Hartmut Bollen über das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Silber für seine langjährige Tätigkeit als Gemeindebrandmeister freuen durfte. Rainer Bölts und Jan Behrends erhielten für ihr Engagement die Ehrennadel der Feuerwehrunfallkasse.

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