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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Osterschepser rückten 2018 zu 28 Einsätzen aus

06.02.2019

Osterscheps „Die gute Kameradschaft hat mich bewogen, hier mitzumachen.“ Wenn sich Dirk Sandstede an seine Gründe erinnert, warum er vor 50 Jahren der Freiwilligen Feuerwehr Osterscheps beigetreten ist, wird sofort das gute Miteinander genannt. „Und die Wettkämpfe haben mir gefallen. Davon gab es viele. Das war damals üblich.“

Heute ist der 69-Jährige in der Altersabteilung der Osterschepser Wehr, nimmt aber regelmäßig an Sitzungen und Treffen teil. Auch auf der Jahreshauptversammlung am Freitag im Feuerwehrgerätehaus in Osterscheps war er anwesend, dieses Mal auch wegen seines Jubiläums.

Gemeindebrandmeister Hinrich Bischoff überreichte ihm eine Ehrenurkunde für seine 50-jährige Mitgliedschaft. Von seinen Feuerwehrkameraden erhielt er einen Präsentkorb.

Ebenfalls geehrt wurde Heino von Ohlen. Er trat vor 40 Jahren der Feuerwehr bei. „Als Landwirt war es für mich etwas einfacher, an den Einsätzen teilzunehmen. Zwar musste auch die Arbeit gemacht werden, es ließ sich aber besser regeln.“ Gerade die Arbeitssituation heutzutage, wo nicht jedes Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr für einen Einsatz freigestellt wird, hat dazu geführt, dass bei Einsätzen gleich mehrere Wehren alarmiert werden. „Früher waren wir mit einer Wehr, höchstens mit zweien vor Ort“, erinnert er sich an die Änderungen im Laufe der letzten vier Jahrzehnte. Bereits früher standen Verkehrsunfälle im Mittelpunkt. „Hierzu wurden wir mehr gerufen als zu Bränden“, so Dirk Sandstede. Die zum Teil tragischen Begleiterscheinungen belasteten alle Feuerwehrleute.

Neben den Ehrungen gab es aber auch einige Informationen zum Verlauf des vergangenen Jahres. Zu insgesamt 28 Einsätzen rückte die Wehr aus, davon waren acht Brände. „Die Zahlen sind im Vergleich zum Jahr davor etwas gesunken“, konnte Ortsbrandmeister (OBM) Ralf Jürgens-Tatje festhalten. Die Mitgliederzahl mit insgesamt 47 aktiven Feuerwehrkameraden, wovon zehn in der Altersabteilung sind, wurden relativ konstant gehalten.

Gemeindebrandmeister Bischoff berichtete, dass es laut eines Schreibens der Bürgermeisterin untersagt sei, dass Fördervereine Materialien kaufen und diese der Feuerwehr zur Verfügung stellen. „Alles, was den Wehren an persönlicher Schutzausrüstung oder Sachmitteln über die Fördervereine zur Verfügung gestellt wird, geht in das Eigentum der Gemeinde über, weil nur sie befugt ist, die entsprechenden Mittel zu beschaffen. Das hat auch etwas mit dem Versicherungsschutz zu tun“, so Hinrich Bischoff. Er gehe aber davon aus, dass dieses Thema noch weiter besprochen werde.

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