• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Hitzewelle: Fische vorm Ersticken gerettet

26.07.2018

Osterscheps Die wochenlange, extreme Trockenheit setzt der heimischen Tierwelt kräftig zu: „Dass in vielen Regenrückhaltebecken Fische, Molche und Insekten leben, ist vielen gar nicht bekannt. Diese Tiere sind durch die Hitzewelle und die austrocknenden Regenrückhaltebecken akut gefährdet und wir haben bereits Einsätze hier uns, um Fische zu retten“, sagt der Osterschepser Hans-Jürgen Dowedeit, stellvertretender Vorsitzender beim Fischerverein Scheps.

„Bei mir quasi vor der Haustür, im fast ausgetrockneten Regenrückhaltebecken am Osterschepser Zwischenweg haben wir eine Rettungsaktion gestartet, denn tote Fischer schwammen schon auf der Wasseroberfläche“, so Adolf Klöver, Vorsitzender des Fischereivereins Scheps. Hunderte kleinerer Fische, zwischen wenigen Zentimetern und etwa 25 Zentimetern lang, habe man noch retten können und in die Aue gebracht, so dass sie wenigstens eine Überlebenschance hätten. Um die Situation in dem Regenrückhaltebecken am Zwischenweg zu verbessern, wurde durch die Feuerwehr Wasser eingeleitet.

Doch nicht nur Fischen, so Klöver, setze die extreme Hitze in den austrockneten Rückhaltebecken zu. Amphibien würden sterben und diverse Insekten.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Abgestimmt worden sei die Aktion mit der Gemeinde Edewecht, der Ammerländer Wasseracht und der Feuerwehr. Die Gemeinde würde wegen der Hitzewelle nun verstärkt die Regenrückhaltebecken kontrollieren, so Klöver.

Nicht nur die Situation an den Rückhaltebecken sei sehr angespannt, so Klöver, das gelte auch für die Fließgewässer. Die Aue sei extrem betroffen. Deshalb fordere man von Seien der Fischer – und die Ammerländer Wasseracht teile diese Ansicht – dass bei extremer Trockenheit die Wasserzufuhr über das Ledasperrwerk bei Leer anders als sonst erfolge. Bei Ebbe solle man, so Klöver, das Sperrwerk schließen, so dass Wasser nicht zurückfließen könne, sondern höhere Wasserstände in Gewässern wie tideabhängigen Gewässern wie Aue und Vehne oder den Wasserzügen in der Gemeinde Apen bliebe. Das würde der Tierwelt helfen.

Klöver appellierte an alle, mit Wasser sparsam umzugehen und es nicht zum ständigen Sprengen des Rasens zu nutzen. Ein brauner Rasen würde sich wieder regenerieren.

Der Blaulichtblog für den Nordwesten

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
Rufen Sie mich an:
04488 9988 2605
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.