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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

KRIMINALSTATISTIK: Polizei klärt mehr Straftaten auf

19.04.2007

WESTERSTEDE WESTERSTEDE - Seit dem Jahre 2003 ist das Straftatenaufkommen im Landkreis Ammerland erstmals wieder gestiegen. 6137 Delikte wurden der Polizei im vorigen Jahr gemeldet. Erfreulich gut fällt die Aufklärungsquote aus: Sie fällt für 2006 mit 52,7 % deutlich höher als im Vorjahr aus. Leitender Polizeidirektor Johann Kühme, Chef der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland, sowie der Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, Oberrat Heinz Hensel, zeigten sich am Mittwoch bei der Präsentation der Kriminalstatistik in Oldenburg entsprechend zufrieden.

Sorge bereitet der Polizei hingegen die offenbar hohe Anzahl gewaltbereiter Jugendlicher im Landkreis Ammerland. Die Zahl der Straftaten stieg von 537 im Jahre 2005 auf 682 an. Dabei war der Anteil jugendlicher Tatverdächtiger besonders hoch. Eine präzise Erklärung dafür kann die Polizei nicht anbieten. Kühme sagte, er persönlich glaube, dass verstärkter Alkoholkonsum auch unter Mädchen, eine verändertes Freizeitverhalten und zu lange Verweilzeiten vor dem Computer (Konsum von Killerspielen) mögliche Ursachen sein könnten.

Nur Wenige Fälle von Schwerkriminalität im Ammerland

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Straftaten gegen das Leben, die Umschreibung für Mord und Totschlagsdelikte, kommen im Ammerland nach wie vor eher selten vor. In den Jahren 2005 und 2006 wurden keine Mordermittlungen getätigt.

Zugenommen hat der sexuelle Missbrauch von Kindern. 20 Taten wurden der Polizei gemeldet, zwei mehr als im Vorjahr. Rückläufig hingegen waren die Fälle von Verbreitung von Pornografie. Zehn Ermittlungsvorgänge wurden abgeschlossen, die Aufklärungsquote erreichte mit 85,48 % einen Spitzenwert.

Als bedenklich schätzt die Polizei die hohe Steigerung bei den Gewalttaten ein. 80 Fälle mehr als 2005, nämlich genau 499, wurden bei der Polizei angezeigt. In der Stadt Oldenburg fiel die Zunahme deutlich geringer aus.

Die Diebe schlugen voriges Jahr seltener zu. 2787 Anzeigen gingen bei der Polizei ein, ein Rückgang von immerhin noch 2,9 % in diesem schwierigen Ermittlungsbereich.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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