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Lkw ausgebrannt – Verkehrsbehinderungen auf der A 29
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Dreieck Ahlhorner Heide
Lkw ausgebrannt – Verkehrsbehinderungen auf der A 29

NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Rätselraten um Tatort-Szenen

02.02.2010

EGGELOGE Wie leergefegt waren die Straßen am Sonntagabend. Viele Ammerländer hatten sich fest vorgenommen, die aktuelle Folge des Tatorts mit Maria Furtwängler nicht zu verpassen, spielten doch zahlreiche Szenen im hiesigen Landkreis. In Eggeloge wurde das Fernsehereignis zu einem Gemeinschaftserlebnis. Denn der Ortsbürgerverein hatte zum gemütlichen Krimiabend in die alte Schule eingeladen.

Mit Chips, Schokolade, Kuchen und anderer Knabberware im Gepäck kamen mehr als 30 Gäste trotz widriger Witterungsbedingungen.

Seit der Fußball-EM 2008 bietet der Verein regelmäßig gemeinsame Fernseh- oder Filmabende an. „Wir wollten die Leute einfach mal vom Sofa runterholen. So hat man einen Anlass, sich zu treffen“, erzählt Vorsitzender Heiko Willms. „Gemeinsam macht das Fernsehen mehr Spaß, und wir suchen in der Regel auch Filme aus, die für die ganze Familie geeignet sind“, ergänzt Elke Reents.

Diesmal sei der Tatort Gesprächsthema im Dorf gewesen, betont Willms. „Jeder kannte jemanden, der etwas von den Aufnahmen mitbekommen hat.“ So habe man beispielsweise von einem Bauern gehört, der mit seinem Trecker zufällig vom Feld kam, und kurzerhand in eine Szene integriert worden sei. Aber auch sonst hätten viele das Filmteam an verschiedenen Stellen im Ammerland bei der Arbeit beobachtet.

Dann aber heißt es: „Pst, leise“. Die Besucher haben ihre Sitzplätze eingenommen, der Tatort beginnt. Als in der ersten Szene ein Straßenschild mit dem Hinweis auf Bad Zwischenahn zu sehen ist, jubelt der Saal. Bedauern wird wenig später laut, als Hannover ausgeschildert wird. Bei vielen Szenen wird murmelnd gerätselt: „Ist das nicht die Wiese da und dort?“ Und als der Abspann schon längst zu Ende ist, wird heftiger diskutiert, denn je.

Am Ende sind sich die Eggeloger sicher, dass sie die August-Lauw-Straße in Garnholt erkannt haben, eine Innenaufnahme vom Jaspershof in Westerstede, den Bockhorner Marktplatz, das Ammerländer Bauernhaus von „Brooks Fied“ in Aschhausen und die Garnholter Straße im Linsweger Busch, wo sich der Unfall ereignet haben soll. Auch das erlegte Wildschwein ist ein waschechter Ammerländer und wurde vom Revierförster zur Verfügung gestellt. Sogar einen Mitspieler haben die Eggeloger erkannt. Markus Sobota, der bei der Musikschule Ammerland die Musicalgruppe leitet, hatte einen kurzen Auftritt als Spurensicherer im weißen Overall.

Trotz der vielen „Aha-Effekte“ sind nicht alle voll und ganz zufrieden mit dem Fernsehereignis. „Die Handlung war sehr konstruiert. Und es ist schon erstaunlich, mit wieviel Aufwand eine Szene gedreht wurde, die im Film dann nur noch sekundenlang zu sehen ist“, gibt Heiko Willms die Meinung etlicher Zuschauer wieder.

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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