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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Auktion: Wo alte Feuerwehrautos landen

19.01.2018

Rastede Wer schon immer mal ein eigenes Feuerwehrauto besitzen wollte, hat jetzt die Gelegenheit. Die Gemeinde Rastede versteigert nämlich seit Mittwoch im Internet den ausgedienten Rüstwagen der Einheit Rastede. Allerdings: Nutzen dürfen das Fahrzeug im momentanen Zustand nur Aufgabenträger im Brand- und Katastrophenschutz.

Wer den Rüstwagen privat oder gewerblich verwenden möchte, muss zusätzliche Arbeit und Geld investieren. Sondereinbauten wie Blaulicht sind nämlich zurückzubauen. Dies wird auch behördlich geprüft. Außerdem müssen Hoheitszeichen wie Wappen entfernt werden.

„Es ist gängige Praxis, das wir die ausgemusterten Fahrzeuge verkaufen“, sagt Gemeindesprecher Ralf Kobbe. Die erzielten Einnahmen fließen dann in den Gemeindehaushalt. Bis Donnerstagmittag waren bereits vier Gebote für den ausgemusterten Rüstwagen abgegeben worden, das bis dahin höchste lag bei 5100 Euro. Die Auktion läuft noch knapp vier Wochen.

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Hohe Summen erzielt die Gemeinde bei den Auktionen in der Regel nicht. Zwar sind die Kilometerstände der Fahrzeuge meist nicht besonders hoch, dafür haben die Feuerwehrautos aber eine lange Lebensdauer hinter sich. Der jetzt angebotene Rüstwagen stammt aus dem Jahr 1984 und lief 44 256 Kilometer.

Sechs Fahrzeuge versteigerte die Gemeinde in den vergangenen zehn Jahren bei Auktionen. Für 9355 Euro ging im vergangenen Jahr ein Tanklöschfahrzeug der Einheit Rastede weg. Es stammte aus dem Jahr 1993 und hatte 46 564 Kilometer gelaufen. Es sei innerhalb Deutschlands verkauft worden, soll dann aber nach Südamerika gegangen sein, berichtete Kobbe.

In die Niederlande verkauft wurde 2012 ein Löschfahrzeug der Einheit Ipwegermoor. Das Fahrzeug aus dem Jahr 1976 hatte 22 144 Kilometer gelaufen und erzielte bei der Auktion einen Preis von 5766 Euro. Derweil brachten ausgemusterte Löschfahrzeuge der Einheiten Hahn und Neusüdende, die auch aus den 1970er Jahren stammten, gerade mal 2100 beziehungsweise 2010 Euro ein. „Die unterschiedlichen Preise hängen auch mit dem Zustand und Defekten des jeweiligen Fahrzeugs zusammen“, sagt Kobbe.

Ein altes Fahrzeug der Einheit Hahn, das im Jahr 2000 ausgemustert wurde, soll sogar heute noch in Polen im Einsatz sein, erzählt Hahns Ortsbrandmeister Thorsten Menke. „Es ziert sogar einen Kalender der Feuerwehr in Krowiarik“, sagt er.

Vermittelt hatten den Verkauf seinerzeit der Wiefelsteder Ratsherr Friedrich Rippen und der damals stellvertretende Kreisbrandmeister Johann Westendorf. Kameraden aus dem Ammerland überführten das Fahrzeug, ein Tanklöschfahrzeug aus dem Jahr 1963, damals nach Polen.

„Noch heute ist auf den Türen das Wappen der Gemeinde Rastede zu sehen und der Schriftzug ,Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Rastede – Ortsfeuerwehr Hahn‘“, sagt Menke. Und selbst die alte Funkrufnummer, die der Wagen damals in Rastede hatte, ist nie entfernt worden. „Wir könnten das Fahrzeug so wieder zurückholen“, sagt Menke augenzwinkernd.


Hier finden Sie die Auktion im Internet:   https://zoll-auktion.de/auktion/auktion.php?id=552221 

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Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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