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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Weg entlang der Kirche gesperrt

09.01.2019

Rastede Teile des Friedhofswegs in Rastede sind am Montagabend überraschend gesperrt worden. Absperrungen mit dem Hinweis „Achtung!!! Lebensgefahr Baumbruchgefahr!! Kein Zugang“ standen auch am Dienstag etwa in Höhe der St.-Ulrichs-Kirche und auf dem Friedhofsweg. Der Zugang zum Turnierplatz war hinter der Kirche ebenfalls mit Flatterband abgesperrt.

„Bei Baumkontrollen, die wir zurzeit durchführen lassen, ist am Montag festgestellt worden, dass eine Linde in dem Bereich nicht mehr standsicher ist und genauer untersucht werden muss“, erläuterte Gemeindepressesprecher Ralf Kobbe am Dienstag auf Anfrage der NWZ. Da wegen des Tiefs „Benjamin“ Sturm mit Windstärke 9 erwartet worden war, habe man kurzfristig entschieden, den Bereich vorsichtshalber abzusperren. An diesem Mittwoch soll die Sperrung wieder aufgehoben werden.

Wie Kobbe schilderte, lasse die Gemeindeverwaltung regelmäßig Baumkontrollen im Bereich des Friedhofswegs und auch im Schlosspark durchführen – aufgrund ihrer Verkehrssicherungspflicht. So soll möglichst frühzeitig erkannt werden, ob Bäume noch standsicher sind oder möglicherweise eine Gefahr darstellen könnten, beispielsweise auch durch herabfallende Äste.

Das weitere Vorgehen bezüglich der nicht mehr standsicheren Linde, die sich im Eingangsbereich zum Turnierplatz befindet, müsse nun mit dem Landkreis Ammerland abgestimmt werden, weil die Belange des Denkmalschutzes berücksichtigt werden müssen. Darauf machte Kobbe in diesem Zusammenhang aufmerksam.

Turnierplatz und Schlosspark waren am Dienstag unterdessen frei zugänglich. Allerdings lagen auf den Wegen bereits vereinzelt kleinere und größere Äste, die aufgrund des stärkeren Windes herabgefallen waren. An der Nordseeküste tobte bekanntlich das Sturmtief „Benjamin“. Dort wurde am Dienstag auch eine Sturmflut erwartet.

Eine Sperrung des gesamten Schlossparks aufgrund eines Sturms sei bisher nicht vorgekommen, sagte Kobbe. Die Gemeinde appelliert hier an die Vernunft der Bevölkerung, bei Sturm nicht in den Wald zu gehen. Sollte sich bei Baumkontrollen herausstellen, dass sich in einzelnen Bereichen jedoch nicht mehr standsichere Bäume befinden und dadurch eine Gefahr besteht, würden diese Abschnitte durchaus abgesperrt.

2017 hatte es zuletzt größere Sturmschäden im Rasteder Schlosspark gegeben. Im September 2017 war Sturmtief „Sebastian“ übers Land gefegt, „ Xavier“ folgte im Oktober und „Herwart“ wütete im November und hinterließ seine Spuren. Wegen entwurzelter Bäume waren mehrere Wege nicht passierbar. Unter anderem musste die Wolfsschlucht gesperrt werden, weil ein mächtiger Baum umgestürzt war.

Viele Bäume, vor allem alte Eichen, wurden seinerzeit im Schlosspark und im Wäldchen an der Bebauung zur Mühlenstraße abgeknickt. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, wurden sie gefällt. In der Folge mussten dann weitere Bäume weichen, weil sie durch die zuvor gefällten Bäume keinen Windschutz mehr hatten.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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