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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Dreharbeiten: Als der „Tatort“ ins Ammerland kam

12.11.2016

Westerstede /Bad Zwischenahn Tatortkommissarin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) ist nachts mit ihrem Auto unterwegs. Als sie durch ein Waldstück kommt, taucht plötzlich ein Mann vor ihr auf. Sie weicht aus, kommt von der Fahrbahn ab und verunglückt schwer. Später wacht sie in einem Krankenhaus in Volsum wieder auf. Tatsächlich aber spielt die Handlung im Ammerland.

Die Dreharbeiten zum 755. Tatort 2009 waren seinerzeit Gesprächsthema Nummer eins. Denn Kameras und Schauspieler tauchten an vielen verschiedenen Orten auf. So wurde beispielsweise im Westersteder Jaspers-Hof ein altbackenes Hotelzimmer eingerichtet, und im ehemaligen Bundeswehrkrankenhaus in Rostrup gab es für den Dreh plötzlich wieder Klinikbetrieb.

Viele Fragen mussten im Vorfeld geklärt werden, etwa wohin mit der Leiche? „Es war gar nicht so einfach, eine geeignete Stelle zu finden, im Gespräch waren das Fintlandsmoor und das Ipweger Moor“, erinnert sich Hilke Hinrichs, die damals noch für Naturschutzbelange im Kreishaus zuständig war. Sie fuhr mit einem Fachmann vom Film durch die Gegend, um sich geeignete „Tatorte“ anzusehen. „Man unterschätzt, wie viel Equipment aufgebaut werden muss. Das geht natürlich nicht in einem Naturschutzgebiet“, erzählt sie. Schließlich konnte mit dem Gelände der Bad Zwischenahner Kurbetriebsgesellschaft das passende Ambiente für eine Leiche gefunden werden.

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Die Allee wiederum, auf der sich der Unfall ereignete, liegt auf Westersteder Gebiet: „Wenn man von Garnholt in Richtung Linswege fährt, gleich rechts das erste Waldstück, da lag das Auto“, weiß Bezirksförster Christian Schulze Döring. Er war auch involviert, als 200 Meter eines Zauns, der bei einer Szene im Hintergrund störte, abgebaut werden musste. „Das war ein ganz schöner Aufwand für eine Filmszene von fünf Sekunden“, findet der Förster.

Selbst das Wildschwein war ein waschechter Ammerländer und wurde dem Filmteam zur Verfügung gestellt. Das Tier wurde aber nicht vor laufender Kamera erschossen, sondern war bereits tot.

Zum Gemeinschaftserlebnis im Ammerland wurde dann der Fernsehabend Anfang 2010, an dem die Tatort-Folge ausgestrahlt wurde. Er trug nicht den ursprünglich geplanten Titel „Erbe, wem Erbe gebührt“, sondern „Vergessene Erinnerung“.

Auch wenn darin nicht wirklich die Schönheiten des Ammerlandes rüberkamen, machte den Zuschauern doch das Rätselraten um wiedererkannte Drehorte Spaß. Und selbst Bezirksförster Christian Schulze-Döring, der sonst eigentlich kein Tatort-Fan ist, machte eine Ausnahme: „Die Folge habe ich mir natürlich angesehen.“


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwzplay.de 
Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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