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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Sicherheit: Fliegerbombe erfolgreich entschärft

11.10.2018

Rostrup Fünf Zentner Gesamtgewicht, davon rund 120 Kilogramm Composit-B-Sprengstoff: Eine amerikanische Fliegerbombe steckte Jahrzehnte lang etwa viereinhalb Meter tief im Rostruper Erdreich. Am Dienstagabend konnte Sprengmeister Hans Mohr vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) des Landes Niedersachsen den Blindgänger erfolgreich entschärfen. „Das war sicherlich nicht der letzte Fund auf diesem Gelände“, vermutete Mohr nach der Entschärfung.

Gefunden wurde die gut erhaltene Bombe aus dem Jahr 1945, wie ein Aufdruck verriet, während einer Kampfmittelerkundung auf dem ehemaligen Kasernengelände am Zwischenahner Meer. Das Areal, zu dem in der Vergangenheit auch ein Flugfeld gehörte, war im Zweiten Weltkrieg mehrfach bombardiert worden.

Gegen 16 Uhr versammelten sich dann am Dienstag Vertreter verschiedener Einsatzdienste, um die geplante Evakuierung zu besprechen. „Wir müssen in einem Radius von 500 Metern um die Fundstelle alle Menschen in Sicherheit bringen“, erklärte Ortsbrandmeister Martin Schreiber von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Zwischenahn, der die Leitung des Einsatzes übernommen hatte. Glücklicherweise befinde sich die Bombe viereinhalb Meter tief im Erdboden. „Sonst hätten wir in einem 1000-Meter-Radius evakuieren müssen.“

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Im Zuge der Evakuierung wurden mehrere Straßen für den Verkehr gesperrt. Dazu gehörten auch die Elmendorfer Straße und die Dreiberger Straße. An den Evakuierungsarbeiten beteiligt waren insgesamt 41 Einsatzkräfte. Darunter Beamte der Polizei, Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bad Zwischenahn und des Rettungsdienstes Ammerland sowie Mitglieder der DLRG Bad Zwischenahn, die mit drei Booten auf dem Zwischenahner Meer unterwegs waren. Für Gewissheit, dass sich wirklich niemand mehr im Evakuierungsbereich befand, sorgte im Anschluss ein Hubschrauber der Polizei, der über dem betroffenen Gebiet kreiste und Ausschau nach verbliebenen Personen hielt.

Die eigentliche Entschärfung der Bombe durch den KBD begann gegen 18 Uhr. „Das ist die zweite Bombenentschärfung in der Gemeinde in diesem Jahr“, berichtete Timo Tapken vom Ordnungsamt Bad Zischenahn. „Beim letzten Mal hat die Entschärfung nur einige Minuten gedauert.“

Am Dienstagabend zogen sich die Arbeiten dann doch etwas länger hin, bis mit der Detonation der entfernten Zünder die Entschärfung der Fliegerbombe gegen 18.35 Uhr abgeschlossen war. „Es handelte sich um zwei mechanische Aufschlagzünder am Kopf und Heck der Bombe“, berichtete Hans Mohr. „Für uns ist das die einfachste Variante, weil diese Zünder am sichersten zu entfernen sind.“ Hätten die Zünder nicht entfernt werden können, hätte der KBD die Bombe an Ort und Stelle gesprengt.

Der entschärfte Blindgänger wurde noch am Dienstagabend vom KBD in eine Bunkeranlage nach Achternholt (Gemeinde Wardenburg) gebracht. „Die Bombe wird dort eingelagert, bis sie zur endgültigen Entsorgung nach Munster transportiert wird“, erklärte Mohr.


Ein Video zur Entschärfung unter   www.nwzonline.de/videos 
Video

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Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg
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