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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Zum Feier-Abend fliegen Fäuste

31.07.2018

Spohle Einen größeren Einsatz hatte die Polizei am frühen Sonntagmorgen bei der Riesen-Freiluftfete anlässlich des 29. Spohler Dorffestes auf dem örtlichen Sportplatz. Gleich fünfmal wurden dort Körperverletzungen angezeigt. Wie die Rasteder Polizei erst am Montag meldete, wurde zudem ein 30-jähriger Wiefelsteder in Gewahrsam genommen, der sich nach Angaben der Polizei als eigentlich Unbeteiligter bei der Aufnahme von Personalien wegen einer der angezeigten Körperverletzungen nicht entfernte und sich den Polizisten immer wieder näherte und sie provozierte.

Letztlich wurde er von den Beamten zu Boden gedrückt und nach Oldenburg in Gewahrsam genommen. Auch dort soll er nach Angaben der Polizei weiter Widerstand geleistet haben. Ermittelt wird gegen ihn wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Auch eine Blutprobe wurde veranlasst, meldet die Polizei.

Die Beamten waren zunächst vom bei der Fete engagierten Sicherheitsdienst informiert worden, weil dieser nach gemeldeten Körperverletzungen weitere Eskalationen befürchtete. Die Beamten, die anschließend auf dem Platz eintrafen, wurden nach Angaben der Rasteder Polizei „in einer aggressiven Grundstimmung“ auch verbal angegangen. Insgesamt waren sieben Streifenwagen aus Westerstede, Rastede, Oldenburg und der Autobahnpolizei sowie zwei Diensthundeführer im Einsatz. Die Hunde blieben jedoch an der Leine. In einem weiteren Fall wird auch wegen Hausfriedensbruchs ermittelt. Um weitere Eskalationen zu vermeiden, appellierten die Polizisten an diesem frühen Sonntagmorgen an die Betreiber der Getränkestände, keinen weiteren Alkohol auszuschenken.

Dass die Polizei den Einsatz nicht bereits am Sonntag meldete, lag nach Angaben der Dienststelle Rastede auch am Schichtplan der Beamten, die nach dem Einsatz ihre Schicht um 6 Uhr morgens beendet hatten und erst am Montag wieder ihren Dienst antraten. „Das ist ein bisschen unglücklich gelaufen“, räumte Dienststellenleiter Hilmar Diekmann am Montag ein. Normalerweise seien die Beamten gehalten, bei größeren Einsatzen zum Schichtende noch eine Pressemitteilung zu veranlassen.

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