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Aktualisiert vor 3 Minuten.

Ursache noch unklar
Explosion im Zentrum von Madrid zerstört Gebäude

NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Feuer In Pflegeheim: Brandursache und Identität des Toten geklärt

23.10.2014

Wiefelstede Vermutlich ein technischer Defekt an der Elektroanlage eines Patientenbettes ist Ursache für den Brand, bei dem am Dienstag ein Bewohner des Pflegeheims Patrineum in Wiefelstede ums Leben gekommen ist. Wie Rolf Cramer, Sprecher der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland, am Mittwoch auf NWZ -Anfrage erklärte, hatte das besagte Bett in jenem Zimmer gestanden, in dem auch der Verstorbene gelegen hatte. Das hätten erste Ermittlungen ergeben.

Am Mittwochvormittag hatte auch die Obduktion der Leiche des Verstorbenen in der Gerichtsmedizin in Oldenburg stattgefunden. Dessen Identität sei nun geklärt. Es handele sich bei dem Mann um einen 66-Jährigen aus der Gemeinde Rastede, der in dem Haus für an Demenz Erkrankte in Wiefelstede gelebt hatte. Damit bestätigten sich Vermutungen vom Dienstag. Nach der Obduktion wird ein Fremdverschulden am Tod des Mannes ausgeschlossen, erklärte Cramer.

Wie Perla Mietzner, Leiterin des Patrineums, am Mittwoch erklärte, hätten 20 zunächst in Krankenhäuser gebrachte Patienten und vier Mitarbeiter des Patrineums diese wieder verlassen können. Nur für den schwerstverletzten, 42-jährigen Bewohner bestehe aufgrund starker Rauchgasinhallation weiterhin Lebensgefahr: Er liegt nach wie vor auf der Intensivstation in Westerstede. Alle aus den Krankenhäusern entlassenen Bewohner würden sofort wieder in den anderen Häusern der Einrichtung in Wiefelstede aufgenommen, erklärte die Leiterin.

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Diejenigen Bewohner des vom Brand betroffenen Hauses, die nicht verletzt worden waren, seien zuvor bereits in anderen Einrichtungen untergebracht worden, sagte die Einrichtungsleiterin. Den durch den Brand entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 100 000 Euro. Wie Rolf Cramer weiter erklärte, seien alle Räume im durch das Feuer Beschädigten Haus mit Rauchmeldern ausgestattet gewesen.

In einer Pressemitteilung äußerten sich am Mittwoch auch die Geschäftsführerinnen der Meritus-Gruppe, zu der das Patrineum gehört. Sandra Dos Santos und Christina Maria Ellebrecht zeigten sich darin „zutiefst betroffen“ und bedauerten „den Tod unseres Bewohners“. Alle Beteiligten, Rettungskräfte, Mitarbeiter und freiwillige Helfer hätten nach Auslösung des Alarms umgehend reagiert und überaus professionell agiert. Nach Löschung des Brandes sei weitere Hilfe und Unterstützung von Nachbarn und Freunden des Hauses angeboten worden. „Wir bedanken uns bei allen Helfern für ihre Unterstützung und sind überwältigt von dem Zusammenhalt hier im Ort“, erklärten die Geschäftsführerinnen, die „sich umgehend ein Bild der Lage vor Ort“ gemacht hätten.

Perla Mietzner: „Wir wollen nun den Heimbetrieb im betroffenen Haus 1 schnellstmöglich wieder aufnehmen, um unseren Bewohnern ihr gewohntes Zuhause wiedergeben zu können“.

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