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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Ursache für Großbrand unklar

22.04.2017

Helle Die Tränen standen den Bewohnern eines Gehöfts an der Straße Hesterhoff in Helle in den Augen, als ihnen am Freitag das ganze Ausmaß der Katastrophe bewusst wurde: Am Donnerstag gegen 22.30 Uhr war ein 50 mal 30 Meter großes, ehemals landwirtschaftlich genutztes Nebengebäude durch einen Großbrand völlig zerstört worden.

Das Dach stürzte ein, die Grundmauern blieben stehen. Einige völlig verrußte Wandteile und einige verkohlte Dachbalken und immenser Schutt gehörten zu dem Wenigen, was von dem großen, einsturzgefährdeten Komplex übrig blieb. In dem Gebäude hatten sich neben Lagerräumen auch zwei Mietwohnungen befunden, außerdem verfügten dort kleine Gewerbebetriebe (Landschaftsbauer, Umrüster von Pkws zu Taxen und Segelservice) über Räumlichkeiten.

Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Familie des Hauseigentümers und einer der Unternehmer hatten Knistern und Krach gehört und die Bewohner der Mietwohnungen gewarnt. Alle konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Weißer Löschschaum und Löschwasser lagen auf dem ganzen Hof und auf Nebenwegen, Feuerwehrleute waren auch am Freitag noch für Nachlöscharbeiten im Einsatz. Vor Ort waren zudem die Brandexperten der Westersteder Polizei, Michael Rösner und Ralf Zimmermann. Der Brandort war noch in der Nacht beschlagnahmt worden.

„Zum jetzigen Zeitpunkt können wir noch nichts über die Brandursache sagen“, schilderte Rösner der NWZ. Aufgrund der notwendigen Nachlöscharbeiten sei es noch nicht möglich, den Brandort zu begutachten. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft solle auch ein Gutachter hinzugezogen werden.

Rösner und Zimmermann wollten sich nicht zu der Vermutung äußern, ob das Feuer vermutlich in einem Holzschnitzelbunker ausgebrochen war. Auch eine konkrete Schadenshöhe konnten die Brandexperten noch nicht nennen: Mehrere Hunderttausend Euro werde der Sachschaden jedoch betragen, so Rösner.

In der Nacht waren 150 Feuerwehrleute im Einsatz. „Schon von weitem konnten wir den Feuerschein sehen“, , sagte Stefan Martens, Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Elmendorf und Einsatzleiter beim Großbrand. Deshalb waren auch diverse Wehren informiert worden, neben Elmendorf auch Bad Zwischenahn, Gristede, Aschhausen, Kayhauserfeld, Ofen, Ohrwege und Dänikhorst. Im Einsatz war auch die Drehleiter der Feuerwehrtechnischen Zentrale Elmendorf. Verpflegt wurden die Feuerwehrleute, die zum Großteil bis in die Morgenstunden am Brandort waren, vom Deutschen Roten Kreuz.

Glücklicherweise war es, so Martens, gelungen, durch Wasserwände ein Übergreifen der Flammen auf das Haupthaus zu verhindern. Die Brandbekämpfung habe sich deshalb schwierig gestaltet, da in dem Nebengebäude mehrere Kubikmeter „Hackschnitzel“ für die Heizungsanlage lagerten. Um genügend Löschwasser zu erhalten, hatten die Feuerwehrleute auch einen Löschteich und einen Gartenteich angezapft.

Am Freitagmittag waren Martens und weitere Feuerwehrleute noch immer im Einsatz. Geschlafen hatten sie bis dahin noch nicht.

Die Bewohner der Mietwohnungen sind anderweitig untergekommen.


Ein Video zu den Nachlöscharbeiten sehen Sie unter:   www.nwzonline.de/videos 
Video

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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