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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Ursache des Großfeuers ist noch unklar

27.10.2016

Wiefelstede Mitten in der Nacht auf Mittwoch war der Pferdehofbesitzer Ingo Brunken hochgeschreckt: „Meine Frau hat mich geweckt. Sie hatte Knallgeräusche von nebenan gehört“, schilderte der 57-Jährige. In Sorge um seine Tiere schaute er nach dem Rechten und bemerkte, dass die Holzlagerhalle des benachbarten Oldenburger Parkettwerkes in Flammen stand. Um 2.57 Uhr alarmierte Ingo Brunken nach eigener Aussage die Feuerwehr.

„Noch nicht erlebt“

Die ersten Maßnahmen der Retter galten dem Schutz des angrenzenden Pferdehofes und dem Verwaltungs- und Produktionsgebäude vom Oldenburger Parkettwerk. „Die Grenze zu unserem Grundstück haben wir mit Brunnenwasser nass gehalten“, berichtete Ingo Brunken, Inhaber von Klima- und Kältetechnik Brunken, von eigenen Schutzmaßnahmen. „Ich lebe seit meinem 19. Lebensjahr in Wiefelstede. So einen Brand habe ich hier noch nicht erlebt.“

Fakten zum Unternehmen

Das Unternehmen Oldenburger Parkettwerk Oltmanns & Willms GmbH an der Stahlstraße in Wiefelstede produziert Holzfußböden. Spezialisiert hat sich das Unternehmen dabei auf Sonderwünsche und individuelle Gestaltung der Fußböden.

Geschäftsführer sind Thomas Oltmanns und Heiner Willms. Rund 20 Mitarbeiter sind für das Unternehmen tätig.

Im Juli 2011 gründeten Thomas Oltmanns und Heiner Willms die Firma neu. Den Namen und den Kundenstamm übernahmen sie vom alten Inhaber Heinz Schwarz, der 1990 das Geschäft von seinem Vater Horst übernommen hatte.

Gegründet wurde das Unternehmen, das in die ganze Welt exportiert, im Jahr 1965 von Horst Schwarz.

Durch das Großfeuer auf dem Firmengelände des Unternehmens Oldenburger Parkettwerk Oltmanns & Willms GmbH an der Stahlstraße brannte die Holzlagerhalle, in der u.a. Parkettböden gelagert werden, komplett ab. Das Dach stürzte in sich zusammen. Verletzt wurde dabei niemand. Der Schaden geht nach ersten Schätzungen in die Millionenhöhe. Die Geschäftsführer vom Oldenburger Parkettwerk, Thomas Oltmanns und Heiner Willms, wollten sich bisher nicht zu dem Vorfall äußern.

Die Feuerwehr versuchte mit rund 100 Kräften die 60 mal 40 Meter große Halle zu löschen. Dazu nutzte sie einen nahegelegenen Löschteich für die Wasserversorgung. Doch auch der benachbarte Büro- und Produktionstrakt, der Pferdehof und knapp 20 Autos vom Autohaus Klarmann, die vor der Halle standen, mussten vor einem Übergreifen geschützt werden. Das gelang auch. Dennoch wurden die Autos durch die große Hitze teils beschädigt. Die Brandursache ist laut Polizei noch unklar.

Schwer in Griff zu kriegen

Mit einem Bagger riss die Feuerwehr die Hallenwand („Sandwichplatten“ aus u.a. Metall/Schaumstoff) auf, um im Inneren löschen zu können. Doch trotz eines Großaufgebots von neun Feuerwehreinheiten aus Wiefelstede, Rastede, Hahn-Lehmden und Elmendorf war der Brand am Morgen noch nicht vollständig gelöscht. Da zusätzliche Schaummittel benötigt wurden, forderten die Einsatzkräfte die Berufsfeuerwehr aus Oldenburg an, die gegen 8.30 Uhr anrückte. Rund 40 Einsatzkräfte waren am Vormittag noch vor Ort. Anwohner wurden gebeten, die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Aufgrund der bis ca. 15 Uhr andauernden Löscharbeiten war die Stahlstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Schock für Anwohner

„Ich war schockiert, als ich heute Morgen die abgebrannte Halle gesehen habe“, sagte Nachbarin Anke Jürgens, die schräg gegenüber wohnt. „In der Nacht habe ich nichts davon mitbekommen. Ich habe mich nur zwischendurch gewundert, was da mitten in der Nacht geschreddert wird. Durch einen Anruf heute Morgen bin ich auf den Brand aufmerksam gemacht worden.“

Die Brandruine wurde von der Polizei beschlagnahmt. Ermittlungen zur Brandursache werden an diesem Donnerstag aufgenommen.


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Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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