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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Löschwesen: Vorbild für alle Feuerwehrleute

03.04.2017

Loy Die Rasteder Feuerwehren überzeugen nicht nur dadurch, dass man sich auf sie im Notfall verlassen kann, sondern sind äußerst kreativ, wenn es darum geht, einen verdienten Kameraden zu verabschieden. Gemeinderbrandmeister Erwin zum Buttel wurde durch Bürgermeister Dieter von Essen im Namen von Rat und Verwaltung auf besondere Weise geehrt. Er wurde zum Ehrengemeindebrandmeister ernannt.

Überraschung

Die Überraschung stand ihm ins Gesicht geschrieben, als von Essen ihm die entsprechende Urkunde überreichte: „Du, lieber Erwin, hast über 45 Jahre das praktiziert, wovon viele andere nur reden: Bürgersinn, Solidarität, Ehrenamt“, lobte von Essen.

Bereits am vorletzten Amtstag war Erwin zum Buttel mit einem langen Korso roter Löschfahrzeuge verabschiedet worden. Das wurde an seinem letzten Amtstag nochmals überboten: Rund 170 uniformierte Feuermänner und Feuerwehrfrauen und die Kinder und Jugendlichen aus allen sechs Wehren bildeten ein Spalier von rund 400 Metern Weges von „Haus zum Buttel“ bis zum Feuerwehrhaus am Hankhauserweg 16. Und nicht nur das: Alle Mitglieder der Ehrengasse schwangen eine lodernde Fackel, die trotz fehlender Dunkelheit einen imposanten Eindruck machten.

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„Hier brennt’s“, rief zum Buttel vor Erstaunen aus, als er mit Ehefrau Renate vor die Haustür trat. Des war eine gelungene Überraschung. Immer wieder wurden Renate und Erwin beim Gang durchs Spalier Freundlichkeiten zugerufen. Bis hin zu den jüngsten Feuerwehrleuten war eine bemerkenswerte Zuneigung zum Gemeindebrandmeister zu spüren.

Bürgermeister von Essen betonte, dass zum Buttel es verstanden habe, über 23 Jahre als Gemeindebrandmeister die Rasteder Feuerwehren zu einer modernen, leistungsstarken Feuerwehr zu formen. Die von ihm gelebte Kameradschaft habe sehr stark das Miteinander unter und in den sechs Feuerwehren gefördert, sagte von Essen. Egal ob es um neue Fahrzeuge ging, neue Ausrüstung angeschafft werden mussten oder die Einführung des Digitalfunks vor der Tür stand. „Erwin hat es mit seiner ruhigen und ausgleichenden Art immer wieder geschafft, eine für alle tragbare Lösung zu finden“, so von Essen.

Erwin zum Buttel sei ein Vorbild, der es vom Jugendbetreuer über das Amt des Ortsbrandmeisters der Einheit Loy-Barghorn bis hin zum Gemeindebrandmeister gebracht hätte. Seine Karriere, die 1973 als Betreuer in der Jugendfeuerwehr Loy-Barghorn begann, würde heute über viele Auszeichnungen durch die Ernennung zum Ehrengemeindebrandmeister sein würdiges Ende finde.

Viel Lob für zum Buttel

Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr hat Erwin zum Buttel als „ruhigen, gewissenhaften und sachlichen Menschen kennengelernt. „Und wenn Erwin sich mal aufgeregt hat, dann wurde es erst richtig interessant“, so Hoffbuhr- Neuer Gemeindebrandmeister wurde Ingo Riediger. „Erwin ist ein großes Vorbild für mich, er hat große Leistungen erbracht und die Wehren sind unter seiner Leitung zusammengewachsen“, sagte Riediger. Erwin zum Buttel bedankte sich bei allen und übergab seinen Feuerwehrhelm „ohne Beulen“ an seinen Nachfolger. Renate zum Buttel hatte es sich nicht nehmen lassen, das vielfältige Büffet selbst herzurichten.

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