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BahnÜbergang In Vreschen-Bokel: CDU-Bundestagsabgeordneter fordert: Schranken an Todesstrecke bauen

18.10.2018

Vreschen-Bokel Schranken für den Bahnübergang Eschstraße in Vreschen-Bokel: Das hat jetzt der CDU-Bundestagsabgeordneter Stephan Albani gefordert. In seinem Brief an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Dr. Richard Lutz, weist Albani darauf hin, dass dieser unbeschrankte Bahnübergang an der Bahnlinie Oldenburg-Leer als Gefahrenpunkt schon länger in der öffentlichen Diskussion sei. Ende September war dort eine 85-jährige Augustfehnerin mit ihrem Elektrorollstuhl von einem Regionalzug erfasst und getötet worden. Im April 2014 kam hier bereits ein 29-jähriger Autofahrer ums Leben. Auf die problematische Lage an diesem Bahnübergang hatte auch Apens Bürgermeister Matthias Huber in einem Brief an den Vorstandsvorsitzenden Lutz hingewiesen.

Wie Albani ferner ausführt, habe er sich die Situation in Vreschen-Bokel angesehen. Auch er käme zu dem Ergebnis, dass der Bahnübergang auf keinen Fall unbeschrankt bleiben dürfe. Nur etwa 50 Meter weiter beginne ein Wohngebiet, das viele Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger über diesen Bahnübergang erreichten.

Wegen der dramatischen Ereignisse und der offenkundigen Gefahrenlage bitte er darum, dass der Übergang zeitnah Schranken erhalte. Das würde auch dazu beitragen, künftige Unfälle besser verhindern zu können. Die Maßnahme sei zudem ein Zeichen der Bahn für die Bürger, die auch Kunden der Bahn seien.

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Der Bahnübergang in Vreschen-Bokel war auch Thema der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend in Holtgast. Wie Bürgermeister Matthias Huber ausführte, habe er eine Antwort auf sein Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden der Bahn, Lutz, erhalten. Darin habe die Bahn mitgeteilt, dass man den Unfall bedauere und ausgeführt, dass der Übergang aus technischer Sicht eine sichere Anlage sei. Nach Auffassung von Huber sollte man die Situation am Bahnübergang Eschstraße zumindest genau prüfen. Um mehr Sicherheit zu erlangen, bedürfe es weiterer Untersuchungen, z.B. des Verkehrs. Die Gemeinde wolle nun die Verkehrsbehörde des Landkreises bitten, sich die Situation mit Gemeindevertretern dort anzusehen. Das Ergebnis werde der Politik mitgeteilt, gegebenenfalls müssten Maßnahmen mit der Bahn beraten werden. Weil es sich bei der Eschstraße um eine Gemeindestraße handele, werde die Gemeinde bei Veränderungen am Bahnübergang nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetzt auch finanziell eingebunden, so Huber.

Für Schranken am Bahnübergang Eschstraße setzt sich auch der ehemalige Vreschen-Bokeler Bezirksvorsteher Tönjes Boyken ein, der als Zuhörer an der Ratssitzung teilnimmt. Boyken kritisierte, dass es an einen derart stark genutzten Bahnübergang wie den an der Eschstraße keine Schranken gäbe, aber der kaum genutzte Bahnübergang in Apermarsch nahe der Brücke der Süderbäke mit Schranken ausgestattet sei. Hinter diesem Bahnübergang lägen lediglich Ausgleichsflächen des Landkreises.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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